26. Oktober 2018 / 12:33 Uhr

Der Gettorfer SC tritt mit breiter Brust gegen den MTSV Hohenwestedt an

Der Gettorfer SC tritt mit breiter Brust gegen den MTSV Hohenwestedt an

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Auf seine Torgefährlichkeit hoffen die Gettorfer im Heimspiel gegen den MTSV Hohenwestedt: Yannick Wolf.
Auf seine Torgefährlichkeit hoffen die Gettorfer im Heimspiel gegen den MTSV Hohenwestedt: Yannick Wolf. © Reinhard Gusner
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Wenn das mal kein Motivationsschub ist: Der Gettorfer SC müsste nach dem Punktgewinn beim Spitzenreiter Husumer SV mit breiter Brust in sein Heimspiel der Fußball-Landesliga Schleswig gegen den Tabellenzehnten MTSV Hohenwestedt gehen. Der im Aufwind befindliche Eckernförder SV will nicht beim abgeschlagenen Schlusslicht Schleswig 06 patzen, sondern den nächsten Dreier einfahren. Deutlich schwerer dürfte es der TSV Altenholz haben, der beim starken Tabellendritten TuS Jevenstedt antritt.

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Gettorf – Hohenwestedt (Sonnabend, 15 Uhr)

Nach der vorangegangenen Heimpleite gegen den Büdelsdorfer TSV hat den Gettorfern der Punktgewinn beim souveränen Klassenprimus einen Kick gegeben. „Ich habe wegen unseres Spiels in Husum ein gutes Gefühl. Meine Spieler hoffentlich auch“, wünscht sich GSC-Coach Christian Schössler Rückenwind für sein Team. Fragezeichen bleiben bei ihm aber: „Wir kennen unseren Gegner nicht, wollen aber gewinnen, um in die Erfolgsspur zu kommen.“ Herumgesprochen hat sich bis Gettorf allerdings, dass der MTSV mit Thies Kochanski (zwölf Tore) einen brandgefährlichen Stürmer hat, der allein schon mehr Tore erzielt hat als die beiden Gettorfer Yannick Wolf und Kevin Link (je sechs Tore) zusammen. Überhaupt: Die Gäste haben mit 32 Treffern die zweitbeste Offensive der ganzen Liga, mit 27 aber auch die drittmeisten Gegentore kassiert. Beim GSC fallen Erik Empen (Rot-Sperre), Sebastian Möhl (verletzt) und bis zum Jahresende auch Lennart Gravert (Schulterverletzung) aus

Schleswig 06 – Eckernförder SV (Sonntag, 14 Uhr)

Die Duelle um Punkte zwischen beiden Klubs haben schon eine 88-jährige Tradition, die in der Saison 1930/31 in der damaligen zweithöchsten Landesklasse begann. In der höchsten Liga des Landes stand man sich 1947/48 gegenüber. Zu Hause unterlag der ESV am 2. November 1947 überraschend mit 1:2, machte es am 25. Januar 1948 dafür umso besser beim 5:1-Sieg. Gegen einen Erfolg in der Domstadt hätte ESV-Coach Maik Haberlag auch jetzt nichts einzuwenden: „Es darf nur keiner bei uns den Gegner unterschätzen. Wir betreiben im Training einen hohen Aufwand, sind derzeit gut drauf, wollen weiter machen wie bisher und auch in Schleswig unser Spiel erfolgreich durchziehen.“ Personell gibt es keine Probleme, ganz im Gegenteil: Maik Haberlag hat die Qual der Wahl.

Jevenstedt – Altenholz (Sonnabend, 15 Uhr)

Der TuS Jevenstedt ist momentan nicht in Reichweite des TSV Altenholz. 13 Punkte mehr hat der drittplatzierte Aufsteiger auf dem Konto. Immerhin kehrten die Altenholzer am vergangenen Wochenende nach sechs sieglosen Spielen in die Erfolgsspur zurück. Es war ein glanzloser 3:0-Arbeitssieg gegen das Tabellenschlusslicht Schleswig 06, der den TSVA auf einen Nichtabstiegsplatz klettern ließ. Das Gefühl eines Sieges ist jedoch viel mehr wert. „Wir haben wenig zugelassen. Das muss auch der Schlüssel gegen Jevenstedt sein. Manchmal muss man das Glück bemühen“, stellte der Altenholzer Co-Trainer Marco Schnoor-Sahlmann fest. Obwohl die Jevenstedter Liganeulinge sind, kennt Schnoor-Sahlmann sie ganz gut und ist voll des Lobes: „Wir haben häufig gegen sie getestet. Schon da haben sie ihre Qualitäten zur Geltung gebracht.“ In Jevenstedt wartet auf die Altenholzer das Tollhaus der Liga. Nicht selten kommen über 350 Zuschauer zu den Spielen. Wieder mit dabei ist Jan Detlefsen. Der Keeper hat seine Rotsperre abgesessen. Für ihn könnte es zur Herkulesaufgabe werden, den Kasten gegen Jevenstedts Topstürmer Lucas Seefeldt sauber zu halten.

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