05. Juni 2019 / 15:42 Uhr

Der Käpt'n der Leipziger DHfK-Handballer ist wieder an Bord

Der Käpt'n der Leipziger DHfK-Handballer ist wieder an Bord

Christian Dittmar
Leipziger Volkszeitung
Jens Vortmann kann endlich wieder mitmischen.
Jens Vortmann kann endlich wieder mitmischen. © imago images / pmk
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Zum Saisonfinale gegen die Rhein-Neckar Löwen am Sonntag bahnt sich beim Handball-Bundesligisten aus Leipzig ein lang ersehntes Comeback an. Keeper und Kapitän Jens Vortmann kehrt nach Kreuzbandriss zurück auf's Parkett.

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Leipzig. Gregor Remke und Lucas Krzikalla kamen am Mittwoch früh auf dem Weg zum Training schon mal ordentlich ins Schwitzen, denn sie radelten in die Arena. Vielen Leipzigern wird es auf dem Weg ins Büro ähnlich ergangen sein. Die beiden Profis des SC DHfK machten bei der deutschlandweiten AOK-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit!“ mit und nahmen dafür den Umweg durchs Rosental, um die gerade für Radler so gefährliche Jahn-Allee zu umgehen.

In der Arena selbst ist es neuerdings auch bei größter Hitze angenehm – der frisch eingebauten Klimatechnik sei Dank. Daher sind auch beim letzten Saisonspiel der Leipziger am Sonntag (15 Uhr) gegen die Rhein-Neckar Löwen keine Probleme mit der aktuellen Wärmewelle zu erwarten – und (rein)regnen soll es laut Wetterbericht auch nicht. Rund 5000 Tickets sind für den Schlager gegen den Champions-League-Teilnehmer bereits verkauft, wegen einer mobilen Zusatztribüne fänden noch weitere knapp 400 Zuschauer Platz in der Arena.

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Steve Baumgärtel in Aktion. Zur Galerie
Steve Baumgärtel in Aktion. ©
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Erstmals nach seiner schweren Verletzung vom August 2018 wird auch Jens Vortmann gegen die Löwen wieder auf dem Spielfläche stehen. Der erfahrene Schlussmann riss sich damals im Test gegen die japanische Nationalmannschaft das Kreuzband und arbeitete seitdem an seiner Rückkehr. „Jens war gerade in den letztvergangenen acht Wochen sehr fleißig“, sagte DHfK-Coach André Haber. Der entscheidende Faktor für das Comeback sei aber gewesen, dass sich Vortmann gut fühle.

Verletzung von Villadsen

Mit eine Rolle gespielt hat aber auch die Blessur der aktuellen Nummer zwei René Villadsen. Der Däne bekam in der letzten Auswärts-Partie der Saison vor gut einer Woche in Hannover einen Ball ins Gesicht und erlitt dabei eine Gehirnerschütterung. So darf Vortmann wohl schon vor dem Beginn der neuen Saison wieder im Leipziger Tor stehen. „Das ist eine schöne Sache, jetzt schon wieder den Wettkampfcharakter zu haben und spielender Teil der Mannschaft zu sein“, sagte der 31-Jährige, der vor seiner Verletzung auch Kapitän der Grün-Weißen war.

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Etwas ungewöhnlich dürfte dabei die Arbeitsteilung mit dem dritten Mann im Leipziger Torhüter-Gespann werden: Milos Putera. Denn der 37-Jährige wird in der kommenden Spielzeit Torwarttrainer beim SC DHfK und damit quasi Vortmanns Chef. Laut „Vorti“ aber kein Problem für ihn, da Putera genauso ein umgänglicher Typ sei wie der künftige zweite Schlussmann Joel Birlehm, der von TuS N-Lübbecke kommt. Vortmann kennt den 22-Jährigen bereits aus seiner Zeit beim GWD Minden, als Birlehm sein großes Talent schon in der Jugend andeutete. „Ein guter Junge“, resümiert Vortmann.

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