05. November 2020 / 19:10 Uhr

Der kleine Samu ist da: Wolfsburgs Arnold ist zum zweiten Mal Papa

Der kleine Samu ist da: Wolfsburgs Arnold ist zum zweiten Mal Papa

Andreas Pahlmann und Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Freudentaumel: Maximilian Arnold (l.) ist zum zweiten Mal Papa.
Freudentaumel: Maximilian Arnold (l.) ist zum zweiten Mal Papa. © Imago Images / Hermstein
Anzeige

Maximilian Arnold vom VfL Wolfsburg ist zum zweiten Mal Papa geworden. Am Donnerstagabend erblickte der kleine Samu das Licht der Welt

Anzeige

Die Partie am Sonntag bei Hertha BSC musste VfL-Eigengewächs Maximilian Arnold kurzfristig sausen lassen, am Donnerstag verließ er schon nach kurzer Zeit wieder den Trainingsplatz – in beiden Fällen hieß es Baby-Alarm. Und diesmal war's ein "echter", am Vormittag kam Samu zur Welt, Arnolds erster Sohn Lio (14 Monate) hat jetzt ein kleines Brüderchen.

Anzeige

Beim 2:1-Sieg des VfL gegen Arminia Bielefeld vor knapp zwei Wochen hatte sich Arnold nach seinem Tor den Ball unters Trikot gesteckt, als Geste dafür, dass er bald zum zweiten Mal Papa wird. „Ich wollte das schon längst machen“, hatte der 26-Jährige da gesagt, „aber ich habe einfach nicht getroffen, ich war einfach zu blind...“ Gegen den Aufsteiger klappte es. Beim Spiel in Berlin hingegen war Arnold dann schon nicht mehr dabei, am Vorabend musste er die Heimreise antreten, die Geburt schien kurz bevor zu stehen. Doch der Nachwuchs spielte nicht mit - und ließ sich bis Donnerstag Zeit, Arnold musste das Training abbrechen, um bei der Geburt dabei zu sein. Beim Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr) gegen Hoffenheim ist der Mittelfeldmann also wieder dabei.

Mehr zum VfL Wolfsburg

Das wäre dann seine 227. Bundesliga-Partie - und mit der ist er weiter auf dem Weg zum VfL-Rekordspieler in der Bundesliga. Nur Diego Benaglio (259) und Marcel Schäfer (256) haben noch mehr Spiele auf dem Konto. Beide haben ihre Karriere inzwischen beendet, Benaglio seit Mitte August, Schäfer ist schon längst VfL-Sportdirektor. „Es ist mein Ziel, Marcel Schäfer und Diego Benaglio zu überholen“, sagt Arnold im Klub-Magazin „Unter Wölfen“. Und er ergänzt lachend: „Das möchte ich Marcel schon gerne unter die Nase reiben. Dafür gebe ich alles.“



Dass Schäfer und Arnold jetzt in anderen Rollen zusammenarbeiten, tut dem guten Verhältnis der beiden keinen Abbruch. „Natürlich machen wir trotzdem noch unsere Sprüche untereinander. Wenn wir dann aber Gespräche unter vier Augen oder zu dritt mit Jörg Schmadtke haben, laufen diese unheimlich professionell ab“, beschreibt Arnold.

Auch auf dem Platz dürfte der VfLer bald wieder mitwirken. Er war aber nicht der einzige, der am Donnerstag nicht mittrainieren konnte. Daniel Ginczek und Yunus Malli hatten aufgrund von muskulären Problemen bereits am Mittwoch gefehlt und waren auch einen Tag später nicht mit dabei. Genauso war es bei Jerome Roussillon, der nur leicht verletzt ist, und bei Josuha Guilavogui, der nach seinem Muskelfaserriss am Comeback arbeitet.

Tipp: Die komplette SPORTBUZZER-Berichterstattung zur EM 2021 findest Du auch in der superschnellen EM-App von Toralarm. Und folge gerne @sportbuzzer auf Instagram!