30. Juni 2019 / 15:18 Uhr

Der Konkurrenzkampf beim VfR Evesen ist eröffnet / Auch SV Obernkirchen steigt ein +++ Mit Bildergalerien

Der Konkurrenzkampf beim VfR Evesen ist eröffnet / Auch SV Obernkirchen steigt ein +++ Mit Bildergalerien

Daniel Kultau
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
VfR Evesen, Trainingsauftakt
Auf Coach Heiko Thürnau (zweiter von links) kommen in dieser Saison eine knifflige Entscheidungen zu. © Daniel Kultau
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Der Fußball-Bezirksligist ist heute in die Vorbereitung zur neuen Saison gestartet. Auch der SV Obernkirchen aus der Kreisliga nahm die neue Saison in den Angriff. Mit dabei: Neuzugänge, Traumtore und der Konkurrenzkampf.

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Zum Trainingsstart, an einem klassischen Freibadtag, begrüßte Coach Heiko Thürnau 22 Spieler, zwölf davon waren Neuzugänge. Einzig Sebastian Hull (Urlaub), Kaoa Aosman und Burak Burk (beide verletzt) fehlten.

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DKU_4424 © Daniel Kultau
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„Ja, wir hatten im Sommer einen großen Zulauf“, berichtet Manager Peter Möse. „Einigen mussten wir sogar noch absagen. Aber das zeigt ja auch, dass unser Name inzwischen wieder ganz in Ordnung ist.“ Die Absagen wurden vor allem an die Spieler verteilt, die nicht bereit gewesen sein sollen wenn nötig den Weg über die zweite Mannschaft zu gehen. „Wir wollen in Zukunft auch die Kluft zwischen der ersten und zweiten Mannschaft verringern“, verrät Möse weiter.

Es geht um die Schale

Im einzigen Fleckchen Schatten, den der Eveser Sportplatz zu bieten hatte, versammelte sich das Team zum Start. Bei so vielen neuen Gesichtern dauerte die Vorstellungsrunde etwas länger. Es wurde aber auch über die sportlichen Ziele gesprochen. „Wir wollen um die Meisterschaft mitspielen“, lautet die Zielsetzung des Managers. „Alles andere nimmt uns ja auch keiner ab.“ Eine Behauptung, mit der er nicht ganz falsch liegt, auch wenn Thürnau noch etwas auf die Euphoriebremse drückte. Die Ziele scheinen jedoch hohe zu sein: Ab sofort wird beim VfR in der Vorbereitung nämlich täglich trainiert.

Das Ziehkind sit zurück

Unter den Neuzugängen war auch Torwart Christian Förster, der die vergangenen fünf Jahre beruflich in Köln verbrachte, dort beim Bezirksligisten SV Schlebusch verbrachte. „Mit ihm haben wir den Abgang von Jannik Willers mit Sicherheit kompensiert“, freut sich Möse, der Förster als sein „Ziehkind“ bezeichnet. Der Keeper kehrt nun zu dem Verein zurück, für den er bereits vor einigen Jahren im Tor stand. „Er hat hier gebaut und kann von zuhause aus arbeiten“, schiebt sein Ziehvater hinterher.

Die weiteren neuen lassen darauf schließen, dass der ein oder andere Spieler um seinen Stammplatz zittern dürfte. „Auch die Etablierten müssen sich jetzt am Riemen reißen. Wir haben 20 gestandene Bezirksligaspieler im Kader. Manche werden den Weg über die zweite Mannschaft gehen müssen. Wir haben den Konkurrenzkampf erhöht.“

Brüder soweit das Auge reicht

Was den Trainingskiebitzen sonst noch auffiel, war die Tatsache, dass mit Niko und Dennis Kleiber, Burak und Talha Buruk sowie Lennard und Moritz Heine nun drei Brüderpaare in der Thürnau-Elf zu finden sind. Mit einigen Passübungen und einem Spiel endete das erste Training nach knapp anderthalb Stunden.

Auch der SV Obernkirchen startet

Aber auch eine Liga drunter ging es dieses Wochenende für die Kreisligisten schon los. Neben dem SC Auetal haben auch auch die Spieler des SV Obernkirchen wieder ordentlich geschwitzt. Im Johann-Heinrich-Bornemann-Stadion, das heute Mittag einem Hochofen glich, trainierten die ersten beiden SVO-Teams gemeinsam.

Prange schwänzt

Neu-Coach Giuseppe Inserra, der in der vergangenen Saison noch Ko-Trainer unter Martin Prange war, vermisste jedoch jemanden. „Martin hat eigentlich noch bis einschließlich heute Vertrag. Ich glaube, der schwänzt“, scherzte Inserra.

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DKU_4462 © Daniel Kultau

Seine fünf Neuzugänge waren jedoch allesamt am Start. Nach einer Versammlung mit dem Vorstand checkte er mit seinem Trainerteam um den neuen Ko-Trainer Philipp Gräber die Fitness mit dem Cooper-Test – wie weit schaffen es die Spieler in zwölf Minuten. Im Anschluss wurde nach leichten Passübungen noch über das Großfeld gespielt. „Team Oben Ohne“ gegen „Team Leibchen“.

Das erste Ausrufezeichen setzte dabei Moritz Leberke, der wohl das schönste Trainingstor der bisherigen Saison erzielte. Sein Schuss aus 25 Metern zappelte für die oberkörperfreien im Winkel, sodass Neuzugang Christoph Storck nur anerkennend nicken konnte. Ob es für die Spieler nach dem ersten großen Schwitzen der Saison im Anschluss noch in die örtlichen Freibäder ging, dürfte als gesichert gelten.

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