21. Juli 2014 / 16:43 Uhr

Der Luckenwalder Publikumsliebling kehrt zurück

Der Luckenwalder Publikumsliebling kehrt zurück

Sport Lucki
Märkische Allgemeine Zeitung
Daniel Becker (links) und FSV-Trainer Ingo Nachtigall.
Daniel Becker (links) und FSV-Trainer Ingo Nachtigall. © Frank Neßler
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Daniel Becker ist wieder beim FSV Luckenwalde. Oberligaelf beendet dritten Test der Saisonvorbereitung mit einem 1:1-Remis.

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Die Katze ist seit Sonntagabend aus dem Sack. Dem FSV 63 gelang ein Transfercoup. Der Luckenwalder Publikumsliebling Daniel Becker wechselt vom Regionalligisten SV Babelsberg wieder zurück an seine alte Wirkungsstätte. Das meldete der Verein am Sonntagabend auf seiner Homepage. Der Wechsel wurde am Montag offiziell vollzogen. Becker hatte bei den Babelsbergern einen Vertrag bis Juli 2015. Der wurde gestern aufgelöst.
In der abgelaufenen Saison absolvierte der 27-jährige Becker 26 Regionalligaspiele für den SV Babelsberg. Als offensiver Mittelfeldmann erzielte er dabei drei Tore. In den Spielzeiten 2011/12 und 12/13 trug Becker das Trikot des FSV Luckenwalde und avancierte zum Liebling der Luckenwalder Fußballfans. Für die Oberligaelf des Kreisstadtklubs traf er in 57 Spielen 21-mal.
„Wir haben traditionell zu allen unseren ehemaligen Spielern ein gutes Verhältnis“, sagt FSV-Präsident Dirk Heinze. „Daniel konzentriert sich auf sein Studium und hat deshalb weniger Zeit, beim SV Babelsberg unter Profibedingungen zu trainieren. Wir waren für ihn die erste Adresse. Deshalb kommt er zu uns zurück. Daniel wird uns natürlich weiterhelfen.“
Der klassische und torgefährliche Zehner ist ab sofort für den FSV Luckenwalde spielberechtigt. Schon am Mittwochabend beim Testspiel gegen den Regionalligisten Berliner AK wird er mit der FSV-Elf auflaufen. Anpfiff ist um 18 Uhr im Seelenbinder-Stadion.
„Die Partie wird für uns ein echter Gradmesser“, erklärt FSV-Trainer Ingo Nachtigall, der in Bezug auf den Becker-Transfercoup des Vereins auf die Euphoriebremse tritt. „Ich weiß doch wie die Luckenwalder ticken“, sagt er, „jetzt ist Daniel Becker wieder da und schon spielen wir oben mit. Ich darf aber erinnern, dass Fußball immer noch ein Mannschaftssport ist. Daniel ist wieder Zuhause, dennoch sollte man die Kirche im Dorf lassen. Er ist für uns sicherlich eine Verstärkung. Ich freue mich auch sehr, das der Wechsel nach langen, langen Gesprächen mit den Babelsbergern geklappt hat, aber die neue Saison wird für unsere junge Mannschaft genauso schwer werden wie die letzte.“
Am Sonntag absolvierten die Luckenwalder Oberligafußballer ihr drittes Testspiel auf die neue Saison. Anlässlich eines Sportfestes des SV Blau-Weiß Lichterfeld bei Finsterwalde hieß der Gegner Dynamo Dresden II. Die Partie endete 1:1-Unentschieden. Schon nach sechs Minuten waren beide Tore gefallen.
Die Luckenwalder legten erneut einen Blitzstart hin. Erik Beckmann (3.) lief ein und brachte die FSV-Elf per Kopf nach einer kurzen Ecke von Florian Schmidt in Führung. Bleibt festzuhalten, dass die Luckenwalder zumindest in der laufenden Vorbereitung aus Standards, speziell bei Eckstößen, mehr machen als noch in der letzten Saison. Doch schon 180 Sekunden später gelang den Sachsen aus der Oberliga Süd der Ausgleich. Dem FSV-Torschützen Beckmann unterlief ein Fehlabspiel. Sein Pass landete genau vor den Füßen des Gegners. Sofort ging bei den Sachsen die Post in Richtung FSV-Tor ab. Der Treffer zum 1:1 war die Folge.
Anschließend wechselten sich beide Mannschaften bei der Spielgestaltung ab. Mal hatten die Luckenwalder, mal die Dresdner optische Vorteile. Die Torhüter erlebten einen insgesamt ruhigen Nachmittag. Beide Abwehrreihen hatten die jeweils gegnerischen Angreifer im weiteren Spielverlauf gut im Griff. Oft war der Pass in die Spitze hüben wie drüben zu ungenau. Die Backofenhitze am Sonntagnachmittag tat ihr übriges. In der zweiten Halbzeit taten sich die Mannschaften aufgrund der herrschenden Temperaturen nicht mehr weh. Das Geschehen spielte sich zwischen beiden Strafräumen ab.
Zufrieden mit dem Auftritt seiner Elf war FSV-Trainer Nachtigall dennoch. „Es herrschten Wahnsinnsverhältnisse. Das Thermometer zeigte 36 Grad im Schatten an, aber den gab es auf dem Platz nicht. Bei weit mehr als 40 Grad war eigentlich kein Fußball mehr zu spielen“, sagte er, „die Aufgabe gegen einen gleichwertigen Gegner haben wir gut gelöst. Das Ergebnis geht für mich in Ordnung. Meine Mannschaft hat schon besser die Ordnung gehalten, als gegen Cottbus, wo wir 6:2 gewonnen haben. Damit war ich nicht so ganz zufrieden.“
Die kommende Begegnung am Mittwochabend gegen Regionalligist BAK kann nach Einschätzung von Trainer Nachtigall jedenfalls eine sehr interessante werden.

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