13. Juni 2019 / 08:58 Uhr

Der Neue im Kohlgrund: Altenbergs Wintersport hat einen neuen Chef

Der Neue im Kohlgrund: Altenbergs Wintersport hat einen neuen Chef

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Jens Morgenstern ist künftig in Altenberg zu Hause.
Jens Morgenstern ist künftig in Altenberg zu Hause. © Uta Schirmer
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Jens Morgenstern hat am Altenberger Eiskanal die Nachfolge von Matthias Benesch als Geschäftsführer der der Wintersport Altenberg (Osterzgebirge) GmbH angetreten.

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Altenberg.Er kehrt zurück zu seinen Wurzeln. So beschreibt Jens Morgenstern seinen neuen Job, den er am 1. Juni übernommen hat. Der 53-jährige gebürtige Zwickauer hat den Staffelstab von Matthias Benesch übernommen und trägt ab sofort die als Geschäftsführer die Verantwortung bei der Wintersport Altenberg (Osterzgebirge) GmbH (WiA). Ex-Bobfahrer Benesch wechselt dafür zum Rennrodel-, Bob- und Skeletonverband Sachsen (RBSV).

Gut vernetzt

Jens Morgenstern, der sich am Mittwoch vielen Partnern aus Wirtschaft, Politik, Tourismus und Sport an seiner neuen Wirkungsstätte im Kohlgrund vorstellte, war selbst einst Rennrodler. Er besuchte die Kinder- und Jugendsportschule Oberwiesenthal, absolvierte eine Berufsausbildung zum Zerspanungsfacharbeiter mit Abitur und studierte anschließend an der DHfK Leipzig Sportwissenschaften. Nach der Wende arbeitete er von 1991 bis 1994 als sächsischer Landestrainer Rodeln und ging dann nach Winterberg, wo er als Landestrainer bis 2006 „zwölf Jahre Aufbau West im Rennrodeln“ betrieb, wie er mit einem Augenzwinkern sagt.

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Bevor er nun wieder ins heimatliche Sachsen zurückkehrte, war er als Geschäftsstellenleiter des KreisSportBundes Hochsauerlandkreis und als ehrenamtlicher Präsident des Bob- und Schlittensportclubs Sauerland Winterberg viele Jahre in die Organisation und Durchführung nationaler und internationaler Wettkämpfe eingebunden. Dass der verheiratete Familienvater zweier erwachsener Kinder in der internationalen Rennrodel-, Bob- und Skeleton-Szene sehr gut vernetzt ist, versteht sich angesichts seiner bisherigen Aufgaben von selbst. „Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen, zumal ich mein Hobby wieder zum Beruf machen kann und in den Leistungs- und Spitzensport zurückkehre“, so Morgenstern.

Investitionen unerlässlich

Und auf ihn und sein Team wartet gleich im kommenden Winter mit der Bob- und Skeleton-WM in Altenberg (17. Februar bis 1. März) ein großes Highlight. „Die Organisation der WM ist natürlich schon vorangeschritten, aber hier gibt es noch sehr viel zu tun, damit daraus ein großes Fest des Sports und für die kommenden Jahre ein Aushängeschild für die Bahn und die Region wird“, betont der neue Chef, der aber schon den Blick weiter nach vorn richtet: „Wir dürfen den Anschluss an die anderen Bahn der Welt nicht verpassen“, warnt er.

Investitionen in die Infrastruktur der Sportstätte und auch in den Nachwuchssport sind für ihn deshalb unerlässlich. So sieht er an der Bahn die Notwendigkeit, neue Umkleiden für die Athleten sowie weitere Funktionsgebäude zu installieren. Die für 2021 vorgesehene Entschärfung der Kurven 11 bis 13 sei dann das nächste große Vorhaben.

Einen Personalwechsel gibt es auch an anderer Stelle. So ist der bisherige verdienstvolle Bahnkoordinator Ulrich Hahn im Juni in den Ruhestand gegangen. Seine Aufgaben übernimmt Tino Klein, der seit vielen Jahren die Eisschlange im Kohlgrund ebenfalls in- und auswendig kennt.

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