03. April 2019 / 16:55 Uhr

Der neue Trainer des TSV Hillerse: „Ich brenne total und will zurück auf den Platz“

Der neue Trainer des TSV Hillerse: „Ich brenne total und will zurück auf den Platz“

Malte Schönfeld
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Mohamed Melaouah wird neuer Trainer des TSV Hillerse.
Mohamed Melaouah wird neuer Trainer des TSV Hillerse. © Michael Franke
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Am Dienstag stellte Fußball-Landesligist TSV Hillerse mit Mohamed Melaouah den Mann vor, der ab dem Sommer die sportlichen Geschicke leiten wird. Der neue Trainer ist zumindest für den Noch-Coach kein Unbekannter – denn Willi Feer empfahl seine Verpflichtung.

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Für Mohamed Melaouah wird der neue Job nach zehnmonatiger Pause die erhoffte Rückkehr auf den Platz. Der Kontakt zwischen dem TSV und Melaouah kam über Feer zustande, der den 39-Jährigen früher beim BSV Ölper trainiert hatte. Hillerses Noch-Coach und sein Nachfolger stehen in regelmäßigem Kontakt – was die Übergabephase reibungslos macht. „Willi hat mir vieles erzählt, wie das Umfeld tickt und was den Verein ausmacht“, erklärt Melaouah. Beidseitig hatte man sich Bedenkzeit bei der Entscheidung erbeten, schlussendlich gab Melaouah seine Zusage.

Im vergangenen September hatte sich Melaouah mit dem Goslarer SC auf die Auflösung des Vertrags geeinigt. „Ich habe mit 32 aufgehört, selbst zu spielen, bin direkt Trainer geworden. Ich war permanent unter Dauerstrom“, erklärt Melaouah. Deswegen die Pause. Auch, um Zeit mit der Familie und sich selbst zu verbringen. Quasi, um den Kopf klar zu bekommen. „Meine Frau hat dann aber irgendwann gesagt: ‚Es reicht jetzt auch!‘“, meint Melaouah mit einem Lachen. „Ich brenne total und möchte wieder auf den Platz“, freut sich der 39-Jährige.

Landesliga: TSV Hillerse gegen SSV Kästorf

Der SSV Kästorf (weiße Trikots) entschied das Landesliga-Derby beim TSV Hillerse (rote Trikots) mit 2:0 für sich. Zur Galerie
Der SSV Kästorf (weiße Trikots) entschied das Landesliga-Derby beim TSV Hillerse (rote Trikots) mit 2:0 für sich. ©
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Melaouah steht für Umschaltspiel und Gegenpressing. „Bei mir ist viel Tempo im Spiel. Ich habe meine Spielphilosophie, aber man muss auch schauen, was für Material vorliegt“, sagt Hillerses neuer Trainer, für den bereits jetzt die Kaderplanung losgeht: Wer geht und wer bleibt, auf welchen Positionen muss noch was getan werden? Melaouah: „Ich werde mich auch mit potenziellen Neuzugängen unterhalten.“

Damit aber nicht jeder Termin auf seinen Schultern lastet, schauen sich Melaouah und Hillerse nach einem Co-Trainer um: „Ich möchte in jedem Fall jemanden an meiner Seite. Eventuell wird es eine interne Lösung, vielleicht muss ich jemanden mitbringen.“ So wie es zuletzt war, dass beispielweise Kapitän Jonas Müller oder der verletzte Felix Schrader auch diese Aufgaben übernahmen, soll es aber nicht sein. Melaouah: „Die Spieler sollen sich auf den Fußball konzentrieren.“

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