19. Mai 2016 / 20:26 Uhr

Der NOFV hat seine Auf- und Abstiegsregelung ergänzt

Der NOFV hat seine Auf- und Abstiegsregelung ergänzt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Anhänger der BSG Chemie Leipzig hatten auf einen zweiten Aufsteiger aus Sachsen gehofft.
Die Anhänger der BSG Chemie Leipzig hatten auf einen zweiten Aufsteiger aus Sachsen gehofft. © Archiv
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Die Nachricht lässt Wismut Gera über den Klassenerhalt in der Oberliga jubeln, die BSG Chemie Leipzig muss weiter kämpfen.

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Leipzig. Die Saison 2015/2016 läuft allmählich aus. In den oberen Spielklassen sind schon sämtliche Punktspiele absolviert, die anderen Spielklassen von der Regionalliga über die Sachsenliga und Landesklasse bis zur Kreisklasse folgen im nächsten Monat. Zeit, dass sich die Frage, wer schließlich die Liga verlassen darf oder muss, klärt. Das wollen sowohl die Fußballklubs als auch Fußballfans gern wissen.

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Aus diesem Grund hat der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) am Dienstag noch einmal eine Ergänzung zur aktuellen Auf- und Abstiegsregel in der Oberliga vorgenommen, die die Vermutungen der vergangenen Wochen bestätigt:

Wenn die maximale Anzahl der Mannschaften der Herren-Oberliga (32) nach Abarbeitung der Auf- und Abstiegsregelung nicht erreicht wird, so vermindert sich die Anzahl der Absteiger aus der Oberliga im Spieljahr 2015/2016.

*Sollte danach noch immer die maximale Anzahl der Mannschaften (32) nicht erreicht werden, so erhöht sich die Anzahl der Aufsteiger aus den Landesverbänden. Die Rangfolge, welcher Landesverband den Vorrang zur Meldung erhält, regelt sich nach den bei den Senioren mitgliedsstärksten Landesverbänden laut DFB-Mitgliederstatistik 2015 wie folgt: *

1. Berlin
*
*
2. Sachsen
3. Brandenburg
4. Thüringen
5. Sachsen-Anhalt
6. Meckenburg-Vorpommern**

Die Nachricht hat hauptsächlich bei der thüringischen BSG Wismut Gera viel Freude ausgelöst. Denn der Aufsteiger des vergangenen Sommers bleibt dadurch der Oberliga erhalten. Er hätte eigentlich eine Relegation gegen den Tabellendreizehnten aus der Staffel Nord spielen müssen, wenn FSV Zwickau oder Berliner AK nicht aufsteigen würden, da dann aber „nur“ noch 31 Mannschaften in der Oberliga wären, verringert sich – laut Nachricht vom NOFV – die Anzahl der Absteiger aus der Oberliga. So ist Wismut Gera gesichert.

Die Ergänzung zur aktuellen Auf- und Abstiegsregel sieht weiterhin vor, dass weitere Teams aus den Verbandsligen aufsteigen können, wenn jene anvisierten 32 Startplätze noch nicht vergeben sind. Als erster Landesverband dürfte Berlin einen zweiten Aufsteiger stellen, dann Sachsen, dann Brandenburg.

Allerdings hat der sächsische Fußballverband (SFV) schon bekanntgegeben, dass nur eine Vertretung aus der Sachsenliga aufsteigen darf. Der Beschluss sorgte vor allem bei der BSG Chemie Leipzig, die momentan noch hinter dem einen Aufstiegsplatz liegt, für Unmut. Die Leutzscher hatten im Winter ein hoffnungsvolles „Schnellboot“ in Richtung höhere Spielklasse gechartet, doch müssen jetzt loslegen, dass die Erwartungen der vielen Anhänger noch erfüllt werden.