16. November 2018 / 10:25 Uhr

Der Preetzer TSV ist gegen TSV Stein unter Erfolgsdruck

Der Preetzer TSV ist gegen TSV Stein unter Erfolgsdruck

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
PTSV-Trainer Andreas Möller (re., neben Jirka Heine) fordert von seiner Elf einen dreifachen Punktgewinn gegen den TSV Stein.
PTSV-Trainer Andreas Möller (re., neben Jirka Heine) fordert von seiner Elf einen dreifachen Punktgewinn gegen den TSV Stein. © Andrè Haase
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Aus Plöner Sicht haben die Kreisderbys zwischen dem Preetzer TSV und Stein sowie den Aufsteigern Laboe und Dersau in der Verbandsliga Ost ihren besonderen Reiz. Tabellenführer SVE Comet ist in Dobersdorf zu Gast. Klar in der Favoritenrolle ist der TSV Plön bei Schlusslicht Malente.

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Preetzer TSV – TSV Stein (Sonnabend, 14 Uhr)

Die Preetzer stehen auf dem Relegationsplatz mit drei Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. „Da kann man reden, was man will. Das Spiel müssen wir einfach gewinnen“, hat PTSV-Trainer Andreas Möller auch das schwere Restprogramm 2018 gegen Kronshagen und Plön im Blick. „Gegen Dänischenhagen waren wir nicht gut. Ansonsten entwickeln wir uns und werden stärker. Allein die Ergebnisse fehlen noch“, glaubt Möller an sein Team, dass Spitzenreiter SVE Comet vor zwei Wochen einen packenden Kampf lieferte. „Wir haben gesehen, was mit hohem Einsatz möglich ist. Nur so ist auch gegen Stein was drin“, meint Möller.

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Für Stein wäre ein Dreier Gold wert, ein Remis durchaus noch akzeptabel. „Hauptsache, Preetz geht nicht als Sieger vom Feld“, sagt Steins Spielertrainer Kristof Schneider, der den Abstiegskampf vermeiden möchte. Die Formkurve hatte zuletzt absteigende Tendenz. „Gegen gegen Malente waren wir richtig schlecht, und gegen Eutin konnte man die erste Hälfte auch vergessen. Uns mangelt es an Durchschlagskraft, daran haben wir unter der Woche gearbeitet“, erklärt Schneider. Sein eigener Einsatz ist ebenos fraglich wie die von Jan Borchert und Patrick Wirbel, die sich Zerrungen zugezogen haben.

VfR Laboe – ASV Dersau (Sonnabend, 14 Uhr)

Im Topspiel gegen SVE Comet investierte der Aufsteiger zwar viel, konnte sich aber trotz einer Begegnung auf Augenhöhe nicht belohnen. „Deutlich abgeklärter und zielstrebiger müssen wir nun gegen Dersau agieren“, fordert Laboes Co-Trainer Dominic Kahl. „Im Hinspiel haben wir uns vor allem im Zweikampfverhalten den Schneid abkaufen lassen“, hofft Kahl auf eine kämpferischere Darbietung seiner Schützlinge. Verzichten muss der VfR definitiv auf Florian Manstein, Darko Veselinovic, Alexander Barahn, Eike Meisner, Ramez Malekzadah und Goalgetter Jan-Patrick Wemmer.

Auch Dersau plagen personelle Sorgen. Neben Mittelfeldspieler Moritz Kleemann (gesperrt) und Angreifer Philip Popall fällt auch Innenverteidiger Alexander Mischker (Leistenbruch) aus. „Das sind drei wichtige Spieler. Dazu kommen noch angeschlagene Spieler und welche, die nach Verletzung noch einen Trainingsrückstand haben“, will sich ASV-Trainer Roy Meinhard in erster Linie auf die Sicherung des eigenen Tores konzentrieren. Für Entlastung sollen Thilo Schmidt auf der Außenbahn und Steffen Uhl als Stoßstürmer sorgen.

TSV Malente – TSV Plön (Sonntag, 14 Uhr)

Einen überzeugenden Auftritt legten die Plöner eine Stunde lang beim 5:2-Sieg gegen Rot Schwarz hin. „Da haben wir richtig gut gespielt“, sagt Plöns Trainer Danilo Blank. „Gegen Fehmarn waren wir Favorit und haben 0:1 verloren. Und im Hinspiel gegen Malente lagen wir 0:1 zurück, ehe wir uns noch einen knappen 2:1-Sieg erkämpft haben“, warnt Blank, der die Formation der letzten Woche aufbietet. Torwart Niels Fischer wird von Björn Alberts vertreten.

Dobersdorfer SV – SVE Comet (Sonntag, 14 Uhr)

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Nach 16 Partien lässt sich feststellen, dass der DSV in dieser Saison auf fremden Plätzen drei Zähler mehr einsammeln konnte als daheim. Ob die Bilanz ausgerechnet gegen den Spitzenreiter aufgebessert werden kann? Trainer Thomas Matthies sagt: „Wir brauchen einen richtig guten Tag, schließlich spielen wir gegen den Tabellenführer, der trotz einiger Ausfälle immer noch ein richtig starkes Team hat. Aber auch Comets Trainer Hungerecker kennt unsere Qualitäten. Im Hinspiel haben wir uns bei der 0:2-Niederlage jedenfalls richtig gut verkauft“, glaubt Matthies dem Meisterschaftsanwärter ein Bein stellen zu können. Verzichten muss Matthies auf Dennis Wedemann, der auf Fehmarn die Rote Karte sah.