15. November 2019 / 11:30 Uhr

Der Preetzer TSV muss gegen Dersau auf vier Stammkräfte verzichten

Der Preetzer TSV muss gegen Dersau auf vier Stammkräfte verzichten

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Tobias Nehren (hier im Spiel gegen den TSV Flintbek) steht dem Preezer TSV nicht zur Verfügung.
Tobias Nehren (hier im Spiel gegen den TSV Flintbek) steht dem Preezer TSV nicht zur Verfügung. © Karsten Freese
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Der Tabelle nach trennen dem Preetzer TSV und dem ASV Dersau Welten. Preetz ist Dritter der Verbandsliga Ost, während Dersau auf dem drittletzten Platz rangiert. Dennoch scheint die Begegnung zwischen dem Preetzer TSV und dem ASV Dersau (Sonnabend, 14 Uhr, Am Jahnplatz) völlig offen zu sein.

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PTSV-Trainer Andreas Möller rechnet mit einem Spiel auf Augenhöhe. „Dersau gehört da unten nicht hin. Die haben zu Anfang der Saison viel Pech gehabt. Jetzt kehren die verletzten Spieler zurück und es läuft viel besser“, erklärt Möller, dem nicht verborgen geblieben ist, dass der ASV zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen geholt und einen Lauf hat. Den hat auch der Preetzer TSV, der vier Mal in Folge gewann. Allerdings muss Möller auf vier Stammkräfte verzichten. Torwart Torge Beuck (erkältet), Tobias Nehren (ortsabwesend) sowie Jan Tonn und Felix Ziebell (beide gesperrt) werden fehlen. „Das sind schon wichtige Spieler. Aber wir haben sehr gute Optionen“, kann der PTSV-Coach Dank eines großen Kaders variieren. Sören Thiessen überzeugte bereits in den letzten beiden Spielen im Tor und wäre ebenso eine gute Alternative wie Neil Helbing und Finn Busse, die in die Abwehrreihe rücken würden. Im Angriff ist Strafraumspieler Jirka Heine eine Option.

Der Angriff ist das Paradestück des ASV Dersau. Steffen Uhl, Faustino Fernandez sowie Thilo Schmidt und Moritz Kleemann, die gerade bei langen Bällen für Gefahr sorgen, können jeder Abwehr das Leben schwer machen. Am Dienstag im Nachholspiel bei Rot Schwarz Kiel (1:1) jedoch bekam der ASV nicht den Zugriff und konnte seine Offensivabteilung kaum einmal aussichtsreich in Position bringen. „Es gab zu große Abstände im Spiel gegen den Ball. Außerdem kamen wir nicht in die Zweikämpfe. Das müssen wir abstellen. Dann haben wir auch gegen Preetz alle Chancen“, erklärt ASV-Trainer Matthias Falk optimistisch. Nicht ohne Grund. Zwar unterlag sein Team im Hinspiel mit 0:1. Doch Dersau verlor bei eigenen Pfosten- und Lattentreffer nur sehr unglücklich und will nun die Revanche.

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