02. August 2018 / 11:41 Uhr

Der Preetzer TSV setzt auf Konkurrenz und den eigenen Nachwuchs

Der Preetzer TSV setzt auf Konkurrenz und den eigenen Nachwuchs

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Die Neuzugänge des Preetzer TSV, vordere Reihe von links: Jan Tonn, Finn Busse, Tim Schanko, Tim Frahm – mittlere Reihe, v.l.: Trainer Andreas Möller, Trainer Jirka Heine. Hintere Reihe, v.l.: Halis Akgün, Nico Clasen, Finn Grunwald, Philip Rösler.
Die Neuzugänge des Preetzer TSV, vordere Reihe von links: Jan Tonn, Finn Busse, Tim Schanko, Tim Frahm – mittlere Reihe, v.l.: Trainer Andreas Möller, Trainer Jirka Heine. Hintere Reihe, v.l.: Halis Akgün, Nico Clasen, Finn Grunwald, Philip Rösler. © Andrè Haase
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Der Verlust der Mittelachse schmerzt den Fußball-Verbandsligisten.

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14 Neuzugängen, davon acht aus der eigenen Jugend, stehen sechs Abgänge gegenüber: Der Preetzer TSV steht wieder einmal vor einem Umbruch. „Die Neuverpflichtungen helfen uns weiter. Die Breite im Kader ist größer geworden. Dadurch gibt es eine größere Konkurrenz untereinander“, sagt PTSV-Trainer Andreas Möller. „Aber unsere Abgänge schmerzen besonders. Wir verlieren unsere beiden Innenverteidiger und unseren Spielmacher. Die gesamte Mittelachse ist weggebrochen. Außerdem verlieren wir mit unserem Torwart Thorge Beuck den unumstrittenen Leader“, ergänzt der Coach.

Viel Arbeit also für Möller, der binnen zwei Jahren sechs Spieler an Oberligaclubs abgeben musste. „Zunächst wollen wir die Neuzugänge integrieren und vor allem die U19-Spieler an den Herrenbereich heranführen. Schwerpunkte im Training werden das Spiel mit wenigen Kontakten unter Gegnerdruck und die taktische Variabilität sein“, erklärt Möller, dessen Erwartungen an das junge Team nicht überzogen sind.

Immerhin ist ein Grundgerüst an Routiniers verblieben, das den neuen Spielern auf und neben dem Platz helfen soll. Zudem kann Möller auf die gute Ausbildung der A-Jugendlichen setzen, die eine „flexible Spielgestaltung und ein starkes Spiel gegen den Ball“ mitbringen „Ich habe eine ehrgeizige Truppe mit großem Teamgeist“, so der Coach, der auf ein schier unerschöpfliches Reservoir im Preetzer Nachwuchs setzen kann. Zudem steht mit Colin Griepahn ein ausgezeichneter Torwart in den Startlöchern. Im letzten Jahr kam der Nachwuchsakteur zwar nur sporadisch zum Einsatz, machte seine Sache aber gut. Ob der PTSV das gute Abschneiden aus dem Vorjahr wiederholen kann, als ein eingespieltes Preetzer Team dank eines fulminanten Schlussspurts mit 13 Spielen ohne Niederlage auf dem fünften Platz landete, wollte Möller nicht verraten. Für die Plätze ganz vorne kommen für den Preetzer Trainer allein der SVE Comet Kiel und der TSV Kronshagen in Frage. Der PTSV kann aber unter der Führung von Daniel Prost, Felix Ziebell und Nils Kretschmer sicher für die eine oder andere Überraschung sorgen und den Klassenerhalt schnell sichern.

Abgänge: Thorge Beuck, Jesse Schlüter (beide Eutin 08), Lars Brand (TSV Kropp), Jerome Rose (TSV Schilksee), Leon Otto (Kirchbarkau), Terrence Dorring (unbekannt).

Kader - Tor: Colin Griephan, Sören Thießen, Halis Akgün (Inter Türkspor Kiel).

Abwehr: Moritz Bremer, Volkan Töremen, Linus Ginosa, Mark Witt (eigene A-Jugend), Jan Tonn (eigene A-Jugend), Oliver Stüben (reaktiviert), Yusuf Sahin, Daniel Prost, Tim Schanko (eigene A-Jugend).

Mittelfeld: Felix Ziebell, Finn Busse, Baris Coskun (Inter Türkspor Kiel), Helge Bauck, Nico Clasen (reaktiviert), Finn Grunwald (TSV Lepahn), Marvin Maaß (eigene A-Jugend), Johannes Schütt (eigene A-Jugend), Daniel Kolbe, Philip Rösler (eigene A-Jugend), Tim Frahm (eigene A-Jugend), Thore Amedick.

Angriff: Christopher Boldt, Marcel Petersen, Nils Kretschmer, Julius Zimmermann, Maximilian Zimmermann (eigene A-Jugend), Daniel Klotsch (SG Kühren/Preetz), Torge Jensen, Felipe Gonzalez Munoz.

Trainer: Andreas Möller. Co-Trainer: Jirka Heine. Betreuer: Wiebke Timm, Andreas Liesenhoff.

Favoriten: SVE Comet Kiel, TSV Kronshagen.

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