17. Januar 2020 / 10:39 Uhr

Der PSV Neumünster II ist die Schießbude der Liga

Der PSV Neumünster II ist die Schießbude der Liga

Andrè Haase
Kieler Nachrichten
Nicht zu halten: Marinko Ruzic (Mitte) ist mit zehn Treffern der gefährlichste Angreifer des PSV II.
Nicht zu halten: Marinko Ruzic (Mitte) ist mit zehn Treffern der gefährlichste Angreifer des PSV II. © Karsten Freese
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Die Oldies des PSV Neumünster II stoßen in der Fußball-Verbandsliga West allmählich an ihre Grenzen. Mit 18 Punkten und einem katastrophalen Torverhältnis von 31:60 ist die Mannschaft von Coach Thomas Michalowski aktuell die Schießbude der Liga und rangiert derzeit auf Tabellenplatz zwölf.

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Sehr zum Ärgernis von Michalowski: „Der bisherige Verlauf ist für mich natürlich sehr enttäuschend. Selbst ohne Ligaunterstützung hätten wir weiter oben in der Tabelle landen können, wenn immer alle aus unserem Kader zur Verfügung gestanden hätten.“ Trauriger Höhepunkt war der 14. Spieltag, als die Oberliga-Reserve des PSV beim SV Grün-Weiß Todenbüttel mit 1:10 abgeschossen wurde. „Ich hatte bis dahin noch nie als Trainer zweistellig verloren. Aber auch das war eine Erfahrung“, sagt Michalowski, der sich allerdings weiterhin auf seinen Torjäger Marinko Ruzic verlassen kann. Zehn Treffer gelangen dem mittlerweile 42-jährigen Ausnahmestürmer bis dato.

Ohne Unterstützung aus der Liga geht nichts

„Aber es ist natürlich nicht alles negativ zu bewerten. In der Tat gab es Spieler- beziehungsweise Positionswechsel, die positiv überrascht haben. Admir Ahmetovic hat als rechter Verteidiger eingeschlagen. Zudem hat Warren Tambalque mit Tobias Bethke zusammen in der Innenverteidigung neue, positive Impulse gesetzt“, sagt Michalowski, der jedoch weiß, dass es ohne personelle Unterstützung aus dem Oberligakader schwierig mit dem Klassenerhalt werden könnte. „Ohne Ligaunterstützung geht es nicht. Sollte sich aber die Personaldecke bei der Liga normalisieren und wir zu den Spieltagen den einen oder anderen Spieler hinzubekommen, bin ich mir sicher, dass wir es in dieser Saison sogar noch zum einstelligen Tabellenplatz schaffen. Und die Einstellung muss sich bei einigen Akteuren natürlich auch ändern, denn Fußball ist und bleibt ein Mannschaftssport“, so Michalowski.

In naher Zukunft wird der Übungsleiter aller Voraussicht nach zwei Neuzugänge vermelden können. „Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden wir zwei gebürtige Bosnier hinzubekommen, die schon einige Wochen bei uns trainieren. Ich muss aber noch einiges regeln“, verrät Michalowski, der zum Saisonende als Trainer an der Stettiner Straße aufhören wird.

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