22. Mai 2019 / 13:04 Uhr

Der Rücken: Leipziger Wasserspringer Stephan Feck bricht Saison ab

Der Rücken: Leipziger Wasserspringer Stephan Feck bricht Saison ab

Frank Schober
Leipziger Volkszeitung
Wasserspringer Stephan Feck
Wasserspringer Stephan Feck
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Der Rücken des mehrfachen EM-Medaillengewinners lässt momentan keine stabile Wettkampfserie zu. Doch Feck hofft weiterhin auf seinen dritten Olympiastart in Tokyo 2020.

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Leipzig. Sein letzter Wettkampf liegt nun schon 16 Monate zurück. Wenn die deutschen Wasserspringer in der kommenden Woche bei den nationalen Titelkämpfen in Berlin und die WM-Tickets für Südkorea kämpfen, wird der Name Stephan Feck erneut in den Startlisten fehlen. Seit mehr als einem Jahr plagt den 29-Jährigen vom SC DHfK eine hartnäckige Rückenverletzung. Nun erklärte der sechsfache EM-Medaillengewinner und zweifache Olympiateilnehmer gegenüber dem Sportbuzzer: „Ich habe mich in den vergangenen Monaten mit viel Athletik und allen denkbaren physiotherapeutischen Maßnahmen zurückgekämpft. Aber schmerzfrei bin ich leider noch immer nicht, eine stabile Wettkampfserie lässt mein Rücken nicht zu.“

Daher bricht Stephan Feck die Wettkampfsaison erneut vorzeitig ab, trainiert aber weiter und hofft auf eine Besserung im Sommer. „Mein Ziel war es immer, bis Tokio 2020 dabei zu bleiben. Diesen Traum habe ich noch nicht aufgegeben.“ Derzeit könne er vorrangig leichte Sprünge vom Brett machen. „Ich habe in den letzten Wochen auch ab und an zwei meiner Kürsprünge absolviert. Leider funktionieren aber die rückwärtsdrehenden Sprünge gar nicht, bei diesen sind die Schmerzen sofort zu spüren.“ Das Schmerzempfinden bei seiner Verletzung im unteren Rücken und Steißbereich sei sehr individuell, erklärt der Medizinstudent: „Es ist durchaus möglich, dass andere Sportler bei einer ähnlichen Entzündung kaum Schmerzen haben – und dass diese plötzlich doch wieder verschwinden.“

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Derweil konzentriert sich der erfolgreichste Leipziger Springer der vergangenen zehn Jahre aufs Studium – und kümmert sich ein wenig mit um den Nachwuchs. Dass Johanna Krauß und Vincent Wiegand vor zwei Wochen souverän je zwei Startplätze für die Jugend-EM erkämpft haben, gebe trotz der noch immer in der Sanierung befindlichen Leipziger Sprunghalle Anlass zu Hoffnung. „Johanna ist eine echte Kämpferin. Und Vincent kommt auch bei schweren Sprünge sehr gut rum, nur die Eintauchphase ist noch sein Problem“, so Feck. Bei der WM-Qualifikation kommende Woche in Aachen drückt er besonders Friederike Freyer die Daumen, die selbst im Winter verletzt war. Im Moment sieht es in Sachen Olympia-Tickets für die DHfK-Springer nicht rosig aus. Doch das Blatt kann sich in den nächsten zwölf Monaten noch wenden.

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