10. Juni 2018 / 19:07 Uhr

Der SC Borgfeld ist Meister!

Der SC Borgfeld ist Meister!

Frank Mühlmann
RedaktionsNetzwerk Deutschland
SC Borgfeld - TSV Farge-Rekum
Der SC Borgfeld sicherte sich die Meisterschaft in der Landesliga Bremen. © Michael Jäger
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Landesligist nutzt den Ausrutscher der SFL Bremerhaven und ist nach dem schwer erkämpften 2:1-Erfolg gegen den SC Vahr-Blockdiek von Platz nicht zu verdrängen

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Der SC Borgfeld sicherte sich die Landesliga-Meisterschaft durch einen hart umkämpften 2:1-Heimerfolg über den SC Vahr/Blockdiek. Der erst drei Minuten vor Schluss eingewechselte Christian Ulm erzielte den Siegtreffer in der Nachspielzeit. Die Rot-Weißen profitierten im Titelrennen vom zeitgleichen 1:3-Patzer des Konkurrenten SFL Bremerhaven gegen den SV Lemwerder.

Die Hausherren wollten sich die Chance vor eigenem Publikum nicht mehr nehmen lassen und traten entsprechend engagiert und dominant in der ersten Hälfte auf. Besonders David Lange und Niklas Ordenewitz übten viel Druck über die linke Außenbahn aus. Alleine Christopher Taylor hätte zweimal freistehend frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen können. Doch zunächst scheiterte der SCB-Kapitän am Gästekeeper Jonas Heigl, kurz darauf schob er am gegnerischen Kasten knapp vorbei. Nach etwa 20 Minuten hatte die Elf von Trainer Ugur Biricik jedoch großes Glück. Eine kurz ausgeführte Ecke von Niklas Ordenewitz fingen die Gäste ab und starteten mit ihren schnellen Akteuren einen vielversprechenden Konter. Borgfelds Schlussmann Simon von Hallen verlor dabei beim Rettungsversuch seinen Zweikampf, doch Florian Meyer kratzte Vahrs Torschuss in letzter Sekunde noch von der eigenen Torlinie. So war es auf der Gegenseite David Lange, der nach einer sehenswerten Kombination im Strafraum noch einmal nach außen zog und nach einer guten halben Stunde aus circa elf Metern ins lange Eck zur verdienten Führung der Gastgeber traf.

Nach dem Seitenwechsel besaß der Tabellenführer zwar nach wie vor viel Ballbesitz, wirkte mit vermehrt langen Bällen aber beileibe nicht mehr so zielstrebig und gefährlich wie noch vor der Pause. Der für sie positive Zwischenstand aus Bremerhaven schien die Borgfelder regelrecht zu hemmen, die nur noch darauf bedacht waren, den Vorsprung über die Zeit zu retten. Das Vorhaben misslang in der Schlussphase. Ein lang geschlagener, eigentlich harmloser Freistoß der Gäste sollte zur sicheren Beute von Simon von Hallen werden, doch Mannschaftskamerad Marc Tietjen touchierte den Ball beim Versuch sich zu ducken und lenkte ihn unglücklich ins eigene Netz.

Die Entscheidung in der Meisterschaft schien vertagt. Dann aber schlug Christopher Taylor in der zweiten Minute der Nachspielzeit einen Freistoß auf den zweiten Pfosten, wohin der erst in der 87. Minute eingewechselte Joker Christian Ulm durchlief und volley vollstreckte. Schiedsrichter Nils Riedel pfiff die Partie im Anschluss sofort ab. „Schöner kann es eigentlich nicht laufen“, beschreibt Ugur Biricik diesen Moment, der entsprechend große Jubelstürme nach sich zog. „Wir haben bereits nach dem feststehenden Aufstieg gefeiert“, erklärt der
SCB-Coach, „jetzt freuen wir uns heute über die Meisterschaft, und nächste Woche steigt die Party bei der Schalenübergabe.“

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