15. September 2019 / 18:57 Uhr

Der SC Rinteln ist beim Preisschießen nur die Zielscheibe und verliert erneut

Der SC Rinteln ist beim Preisschießen nur die Zielscheibe und verliert erneut

Jörg Bressem
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Benedikt Eckel stoppt Alfredo Fiorenza
Benedikt Eckel vom SC Rinteln stoppt Alfredo Fiorenza. © Jörg Bressem
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Der SC Rinteln bleibt nach der 0:2-Niederlage gegen den TuS Davenstedt Schlusslicht.

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Die Zuschauer auf dem Rintelner Steinanger verlebten am Sonntag einen netten, sonnigen Spätsommertag - mehr aber auch nicht. Sportlich war das, was geboten wurde, teilweise unter aller Würde. Der SC Rinteln verlor erwartungsgemäß mit 0:2 gegen den TuS Davenstedt und es bedarf mittlerweile schon viel Fantasie, um sich noch einen Klassenerhalt des Tabellenletzten auszumalen.

„Wir wussten, dass wir spielerisch mit Davenstedt nicht mithalten können“, bestätigte SC-Trainer Uwe Oberländer hinterher. Seine Mannschaft war in der ersten Halbzeit völlig überfordert und mit einem 0:2-Pausenrückstand sehr gut bedient, obwohl der TuS Davenstedt derzeit auf fünf Spieler aus der Stammelf mit Kreuzbandrissen verzichten muss. Die eigentlich angepeilte Meisterschaft schrieb man in Hannover deshalb ab.

Doch auch der verbliebene Rest war den Platzherren vor der Pause haushoch überlegen. Das Spielgeschehen floss so kontinuierlich und unaufhaltsam Richtung Rintelner Tor wie die benachbarte Weser in Richtung Nordsee. Das große Problem der Gastgeber lag in der Offensive, in der bei Benedikt Eckel, Meakel Goreg Andraws und den anderen jeder Ball schon im Ansatz und meist schon an der Mittellinie verloren ging. Für die Abwehr wurde der Druck deshalb zu groß. Die 1:0-Führung der Gäste in der 11. Minute fiel deshalb mit Ansage. Immo Caspers hämmerte den Ball aus sechs Metern ins Netz, als bei Rinteln mal wieder alle in der Rückwärtsbewegung waren und im Strafraum das Chaos regierte.

Alfredo Fiorenzo baute die Führung in der 31. Minute auf 2:0 aus. Zwischendurch hatte der SC Rinteln großes Glück, als die Schüsse von Nils Pietler (20.) und Caspers (29.) nur an die Latte krachten. Davenstedt veranstaltete ein Preisschießen mit allerlei Fahrkarten.

Nach der Pause wurde es optisch zwar ein wenig ausgeglichener, doch zu echten Torchancen kam der SC Rinteln nicht. Ein Solo von Serhat Merdoglu, ein 18-Meter-Schuss von Martin Stanitzek - mehr passierte nicht. Weil auch Davenstedt in der zweiten Halbzeit nichts mehr auf die Kette bekam, war es jetzt ein Spiel auf extrem schwachem Niveau. „Wird hier auch manchmal Fußball gespielt?“, erkundigte sich ein Spaziergänger und Zaungast. Der Frage war nichts hinzuzufügen.

SC Rinteln: Deerberg, Kütemeyer, Stanitzek, Eckel, Julian Bedey, Andraws (65. Delgado), Tino Bedey, Hauser, Kirasic, Fahrenkamp (75. Ronnenberg), Merdoglu (60. Akaydin).

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