17. November 2019 / 18:54 Uhr

Der SC Rinteln kommt der Kreisliga nach der späten Niederlage ein ganzes Stück näher

Der SC Rinteln kommt der Kreisliga nach der späten Niederlage ein ganzes Stück näher

Jörg Bressem
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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Domenic Fahrenkamp (links) hat Pech im Abschluss. © Uwe Kläfker
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Ein Abstieg kann aus unterschiedlichen Gründen erfolgen. Mal ist Pech im Spiel, mal mangelnde Kampfkraft, mal sogar Gleichgültigkeit. Beim Fußball-Bezirksligisten SC Rinteln ist all das nicht der Fall.

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Er wird wohl absteigen, weil es substanziell nicht reicht und er kam der Kreisliga gestern mit der 1:2-Heimniederlage gegen die mitbedrohte SSG Halvestorf-Herkendorf ein großes Stück näher.
Das Kellerduell war ein Kampfspiel, in dem sich Rinteln keine großen Vorwürfe machen musste, außer der sonst so zuverlässige Yannik Walter vielleicht, der den Siegtreffer der Gäste mit einem individuellen Fehler ermöglichte.

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Über lange Zeit sah es zuvor allerdings so aus, als wenn der SC Rinteln das Spiel gewinnen würde. Er hatte nämlich Vorteile, er bestimmte die Partie sogar, aber er lag auch bereits in der 7. Minute mit 0:1 hinten. Sascha Latowski hatte für die Hamelner mit einem sehenswerten Direktschuss getroffen. Rinteln glich aber bereits in der 12. Minute zum hochverdienten 1:1 aus. Martin Stanitzek bereitete den Treffer schön vor, setzte sich zuvor energisch durch und flankte. Toni Bannert schloss den Angriff ab.

Rinteln besaß im Anschluss Chancen, um sogar in Führung zu gehen, zum Beispiel bei den Kopfbällen von Tino Bedey oder der Möglichkeit von Domenic Fahrenkamp. Nach einer Stunde wurden die Platzherren dann aber ruhiger, das Spiel immer ausgeglichener. Ohne den Patzer von Yannik Walter wäre es wohl beim leistungsgerechten 1:1 geblieben.

So aber machte der eingewechselte Cezar-Marco Paraschiv für Halvestorf in der 86. Minute den späten 2:1-Siegtreffer, der SC-Trainer Uwe Oberländer traurig machte: „Allein für die Moral wäre es wichtig gewesen, dass die Mannschaft aus diesem Spiel etwas mitnimmt. Sie hat schließlich alles hineingehauen.“

SC: Ronnenberg, Stanitzek, Eckel, Obst, Yannik Walter, Andraws (62. Schmidt), Bannert (82. Akaydin), Julian Bedey, Tino Bedey, Hauser, Fahrenkamp.