27. Oktober 2019 / 20:31 Uhr

"Der Schiri war überfordert": Ärger bei Egestorf nach Remis in Wolfenbüttel

"Der Schiri war überfordert": Ärger bei Egestorf nach Remis in Wolfenbüttel

David Lidón
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Germanias Trainer Paul Nieber.
Germanias Trainer Paul Nieber. © deisterpics/Stefan Zwing
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Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder verspielte einen Zwei-Tore-Vorsprung beim MTV Wolfenbüttel. Trainer Paul Nieber haderte nach dem Spiel mit dem Schiedsrichter und den Platzbedingungen.

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Eine 3:1-Führung hat dem 1. FC Germania Egestorf/Langreder beim MTV Wolfenbüttel nicht zum Sieg gereicht. Die Oberligabegegnung ging 3:3 (1:1) aus, doch Egestorfs Trainer Paul Nieber ärgerte sich weniger über das Resultat als über anderes.

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Der Platz sei seiner Meinung nach nicht bespielbar gewesen, „kein Ball über fünf Meter kam an“. Dazu habe der Schiedsrichter seine Mannschaft in nicht nur einer Szene benachteiligt.

Tigrinho muss mit Platzwunde ins Krankenhaus

Die Germanen kamen erst nach dem 0:1 durch Jörn Winkler (9. Minute) in die Partie. Ein direkter Freistoß von Marko Ilic schlug aus 25 Metern zum Ausgleich ein (29.) – es war sein erster Ligatreffer für die Deisterstädter. Wenige Minuten später ging Tigrinho im Strafraum nach einer Kopf-an-Kopf-Situation zu Boden, Dominik Behnsen schoss den Ball ins Netz.

Es gab jedoch weder Elfmeter noch Tor für die Gäste, stattdessen entschied der Referee auf Freistoß für den MTV. „Tigrinho musste mit einer Platzwunde ins Krankenhaus. Diese Entscheidung ist für mich unbegreiflich“, kritisierte Nieber.


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Gelb-Rot für Schlömer sorgt für Unverständnis

Kurz nach der Pause ging Egestorf dann doch in Führung, Jos Homeier köpfte auf Vorlage von Ilic das 2:1 (49.). Vier Minuten später sah Marvin Schlömer Gelb-Rot. „Warum er die zweite Gelbe Karte sah, weiß ich immer noch nicht genau“, sagte sein Coach.

Der 1. FC zeigte eine Trotzreaktion, Homeier versenkte einen direkten Freistoß von der Strafraumkante im rechten Winkel (58.). Immer wieder schlug der Gastgeber die Bälle nun lang und weit in die Box der Germania. Oder er versuchte es aus der Distanz – wie Niklas Kühne, der aus 30 Metern volley in den Giebel zum 2:3 traf (68.).

"Der Schiri war überfordert"

Der MTV stellte den über zwei Meter großen Winkler vorn rein, der nach einer Ecke den Ausgleich köpfte (88.). „Der Schiri war überfordert. Am Ende ist es so noch ein Punktgewinn“, sagte Nieber, dessen Elf am Donnerstag (15 Uhr) den HSC BW Tündern empfängt.