30. November 2016 / 20:42 Uhr

Der „Spieler der Woche“ will gleich nochmal aufsteigen

Der „Spieler der Woche“ will gleich nochmal aufsteigen

Sönke Rathje
Adenstedts Mike Münstedt traf zuletzt doppelt. USER-BEITRAG
Adenstedts Mike Münstedt traf zuletzt doppelt. © Sönke Rathje
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Adenstedts Mike Münstedt hat die Wahl zum Spieler der Woche gewonnen.

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Adenstedts Abwehrchef Mike Münstedt trumpfte beim 3:2-Sieg in der 1. Fußball-Kreisklasse gegen Bortfeld groß auf, nachdem sein Trainer ihn zur Halbzeit ins offensive Mittelfeld beförderte. Innerhalb von zwei Minuten drehte er die Partie mit zwei Treffern. Das machte Eindruck. Die Nutzer unseres Fußball-Internet-Auftritts paz-sportbuzzer.de wählten den 21-Jährigen mit 48 Prozent aller Stimmen zum „Spieler der Woche“. Damit verwies er Hämelerwalds Philipp Geyer (24) und Vecheldes A-Jugend-Kicker Frederik Falb (21) auf die Plätze.

Für SGA-Trainer Frank Leitermann war das keine Überraschung. Er ist voll des Lobes über seinen jungen Spieler: „Mike ist eine tolle Persönlichkeit, er will sich fußballerisch weiterentwickeln und immer gewinnen - man muss ihn eher bremsen als antreiben. Ich bin froh, dass ich ihn im Team habe.“ Im Interview mit PAZ-Sportbuzzer-Mitarbeiter Sönke Rathje berichtet der Sportökonomie-Student Mike Münstedt, warum er als Abwehrchef so treffsicher ist und welche Ziele er für die Rückrunde hat.

Mike, zwei Tore, Spiel gedreht - spielen Sie jetzt häufiger offensiv?

Ich habe früher schon offensiv gespielt, ich bin eigentlich gelernter Stürmer. Aber in der Jugend habe ich auch verteidigt, da wir nicht genug Spieler für die Position haben, bin ich da hingerutscht. Ob ich häufiger vorne spiele, muss der Trainer entscheiden - aber wenn er mich vorne braucht bin ich da und mache die Dinger.

Wie war der Krimi gegen Bortfeld denn aus Ihrer Sicht?

Ich teile die Meinung meines Trainers, es war ein sehr hitziges, kampfbetontes Spiel. Aber wir haben nie aufgesteckt und Ruhe bewahrt, so dass wir am Ende verdient gewonnen haben.

Adenstedt überwintert als Aufsteiger auf Platz drei, punktgleich mit dem Zweiten. Hand aufs Herz, hätten Sie am Anfang der Saison damit gerechnet?

Gerechnet nicht, aber gehofft, die Serie aus der Rückrunde der letzten Saison fortsetzen zu können. Jetzt hoffen wir, die Euphorie mit in die Rückrunde zu nehmen. Am Ende wollen wir zumindest nicht schlechter als momentan dastehen. Und solange es zum Aufstieg reicht, ist der Tabellenplatz egal.

Was macht das Team der SG Adenstedt in Ihren Augen einzigartig?

Es ist eine junge Mannschaft, die aber schon sehr souverän auftritt. Wir haben eine sehr homogene Truppe, mit der es einfach Spaß macht, zu kicken. Ich hoffe, dass wir als Mannschaft noch lange zusammen bleiben.

Haben Sie eine Marotte vor einem Fußball-Spiel?

Ich bin nicht abergläubisch, aber wenn ich jetzt darüber nachdenke, sind es immer die gleichen Abläufe. Erst der linke Schuh, dann der rechte.

Was machen Sie als Ausgleich zum Fußball?

Berufsbedingt viel Fitness, aber ansonsten stehen meine Freunde und die Mannschaft im Mittelpunkt - darauf versuche ich meine Freizeit auszurichten.

Interview: Sönke Rathje

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