17. Februar 2021 / 16:18 Uhr

Der TSV Eixe hatte in der Hinrunde einen „Glücks-Pechvogel“

Der TSV Eixe hatte in der Hinrunde einen „Glücks-Pechvogel“

Matthias Preß
Peiner Allgemeine Zeitung
Dusel-Elfmeter: Glücks-Pechvogel André Lukatis (links) freut sich. Maurice Ewald gratuliert. Er hat laut Trainer Olaf Baake leistungsmäßig einen großen Sprung gemacht.
"Glücks-Pechvogel" André Lukatis (links). © ISABELL MASSEL
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Ein Spieler des TSV Eixe wurde vom Pummelchen zum Fußballer, ein anderer war der Glücks-Pechvogel. Wie Trainer Olaf Baake die Hinrunde seines Teams beurteilt, schildert er im PAZ-Wintercheck.

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Sieben Punkte aus sechs Spiele in der Fußball-Kreisliga B hat der TSV Eixe in der Hinrunde geholt und liegt in der Mitte der Tabelle. Trainer Olaf Baake hat festgestellt, dass sich die Mannschaft verbessert hat. Wo er dennoch Steigerungspotenzial sieht, erklärt er im PAZ-Wintercheck.

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Meine Bilanz der Hinrunde: „Die ist zufriedenstellend. Wir hatten einige Neuzugänge, die haben uns gut getan. Das Training wurde durch sie intensiver, und das sieht man dann auch auf dem Platz. Gekämpft haben wir schon immer, aber von der Spielanlage und der Disziplin her haben wir uns verbessert.“

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Mein Spieler der Hinrunde: „Ich könnte jetzt das Kollektiv nennen. Alle waren immer zu hundert Prozent da. Aber einer hat einen großen Sprung gemacht: Maurice Ewald. Er hat die Ernährung umgestellt und sehr viel abgenommen, was natürlich seinem Spiel zugute kommt. Aus einem Pummelchen ist ein Fußballer geworden. Jetzt steht er an der Spitze der Torjägerliste in der Staffel.“

Mein Pechvogel der Hinrunde: „Einen reinen Pechvogel hatten wir nicht, aber einen Glücks-Pechvogel. André Lukatis hat gegen Woltorf einen Elfmeter geschossen. Dabei ist er ausgerutscht und hingefallen – und dann ist der Ball irgendwie ins Tor gekullert.“


Mein Highlight der Hinrunde: „Das waren die ersten 30 Minuten gegen Schwicheldt, da haben wir alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben 2:0 geführt – und dann die Konzentration verloren und 2:5 verloren. Auch in Stederdorf haben wir gut gespielt, und da aber 7:2 gewonnen.“

Meine Enttäuschung der Hinrunde: „Das Spiel in Schwicheldt nach der ersten halben Stunde. Weil wir da alles über den Haufen geworfen haben, was wir vorher gut gemacht hatten. Das 2:2 in Equord war auch eine Enttäuschung, weil wir da ein ganz schwaches Spiel gezeigt haben.“

Meine Ertwartung an die Rückrunde: „Dass wir uns spielerisch, taktisch und mental weiter verbessern. Dann würden wir ein Stolperstein für einige Mannschaften werden. Ich habe mir auch schon Gedanken gemacht, wie wir das umsetzen können. Wie – das verrate ich aber nicht.“

Meine persönliche Zukunft: „Wir haben noch nicht zusammen gesprochen, das ist momentan ja auch schwierig. Ich gehe aber davon aus, dass ich in Eixe bleibe.“

Zugänge: Keine.

Abgänge: Keine.

Von Matthias Press