10. September 2020 / 18:22 Uhr

Der TSV Flintbek will erstmal kleinere Brötchen backen

Der TSV Flintbek will erstmal kleinere Brötchen backen

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Die Mannschaft des TSV Flintbek feiert einen Treffer von Torben Frahm, der in der letzten Saison mit fünf Toren Flintbeks treffsicherster Akteur war.
Die Mannschaft des TSV Flintbek feiert einen Treffer von Torben Frahm, der in der letzten Saison mit fünf Toren Flintbeks treffsicherster Akteur war. © Reinhard Gusner
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Auch wenn der TSV Flintbek in seinem Aufstiegsjahr einen respektablen sechsten Platz belegte, sind die Offiziellen weit davon entfernt, die zweite Spielzeit in der Verbandsliga auf die leichte Schulter zu nehmen.

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Und das nicht ohne Grund. Zum einen brauchten die Flintbeker im letzten Jahr eine lange Anlaufzeit, um in der neuen Klasse Fuß zu fassen: Vier der ersten fünf Spiele gingen verloren. Zum anderen stehen erfahrene Spieler nicht mehr zur Verfügung.

„Den Saisonstart dürfen wir nach Möglichkeit nicht wieder verpatzen. Es hat letztes Jahr enorm viel Kraft gekostet, aus dem Tabellenkeller heraus zu kommen“, erinnert sich Trainer Wolfgang Szellas, dass sich sein Team vom letzten Platz wortwörtlich nach oben kämpfen musste. „Allerdings“, so der Coach weiter: „Die Mannschaft hat nie aufgegeben und immer an sich geglaubt. Die Stärke der Jungs ist der Wille, gemeinsam zum Erfolg zu kommen.“ Eine Grundtugend auf die der TSV Flintbek erneut setzen muss.

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„Unsere personelle Lage ist nicht rosig. Routinierte Leute sind gegangen und die jungen Leute, die fast alle aus der A-Jugend kommen, müssen erst mal Fuß fassen. Es geht für uns nur um den Klassenerhalt“, backt Wolfgang Szellas kleine Brötchen und will als weitere Grundvoraussetzung auf dem Weg zum Klassenerhalt die körperliche Fitness deutlich verbessern. Dabei kann er sich der Einsatzfreude aller Spieler im Training sicher sein. „Die hauen alle immer voll rein. Und das müssen sie auch“, überträgt der Coach auf Kapitän Andre Büssau als Motivator und Bernd Szellas als Lenker des Teams einen Teil der Verantwortung, die Mannschaft auf dem Platz in die Erfolgsspur zu bringen. Außerdem hat der TSV mit Moritz Hübner einen Kreativspieler in seinen Reihen, der den Unterschied ausmachen kann.

„Unsere Staffel ist sehr ausgeglichen. Da zählt von Anfang an jedes Spiel und jeder Punkt“, glaubt Flintbeks Trainer Wolfgang Szellas, dass Kleinigkeiten im Ringen um den Klassenerhalt entscheiden werden. Im Kampf um die Tabellenspitze gibt es für den Coach allerdings nur zwei Favoriten: Den TSV Plön und den Preetzer TSV.

Abgänge: Mirco Knust (Ziel unbekannt), Markus Schuster (wird Trainer), Finn Bretthauer (Karriere beendet), Michel Dapper (TSV Kronshagen).

Trainer: Wolfgang Szellas. Co-Trainer: Tim Lüneberg. Liga-Obmann: Maximilian Bauchrowitz. Manager: Thomas Rehder. Betreuer: Maik Heine, Suse Heine, Karsten Pohl, Jannes Lüneberg. Physiotherapeutin: Julia Kant.
Favoriten: TSV Plön, Preetzer TSV.

Kader

Tor: Tjark Klarmann, Micha Feldtmann (VfL Stade), Hendrik Knobbe.

Abwehr: Andreas Büssau, Bennet Szellas, Corvin Rehder, Yannick Richert, Leon Fallet, Fynn Szellas, Niklas Czymai, Jan-Felix Matthiesen.

Mittelfeld: Burak Özcan (eigene A-Jugend), Dariush Sommerfeld, Erik Nohns (eigene A-Jugend), Fabio Busch, Florian Wischnewski, Kenneth (Reinert, Moritz Hübner.

Angriff: Hauke Göllner, Torben Frahm, Yannick Randzus, Fynn Nordheim, Felix Virtmann (eigene A-Jugend), Friedrich Erasmi (eigene A-Jugend), Dirk Jöns.