08. November 2019 / 11:57 Uhr

Der TSV Plön muss die Ergebnisflaute beenden

Der TSV Plön muss die Ergebnisflaute beenden

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Hinter dem Einsatz des torgefählichen Plöners Tim Joneleit (rechts) steht vor der Partie gegen Saxonia noch ein Fragezeichen.
Hinter dem Einsatz des torgefählichen Plöners Tim Joneleit (rechts) steht vor der Partie gegen Saxonia noch ein Fragezeichen. © Reinhard Gusner
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Bereits heute Abend um 19.30 Uhr hat der TSV Plön in der Verbandsliga Ost ein dickes Brett zu bohren. Mit der FSG Saxonia gastiert einer der beiden Vereine im Plöner Schiffsthal-Stadion, die dem souveränen Spitzenreiter FC Kilia eine Niederlage beibringen konnten. Mit 5:4 behielt Saxonia die Oberhand. Die zweite Niederlage fügten die Plöner dem Kieler Starensemble (4:2) zu. Allerdings konnte der TSV Plön in den letzten Spielen nicht überzeugen.

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„Mit unserer Leistung war ich überhaupt nicht zufrieden. Solche Spiele muss man dann einfach mal gewinnen“, trauert Plöns Trainer Danilo Blank vier verloren Punkten gegen den Wiker SV (1:1) und Rot Schwarz (3:3) nach. Im Rennen um den Relegationsplatz, der für die Plöner, die noch zwei Nachholspiele auszutragen haben, in Reichweite ist, darf sich das Blank-Team keine Blöße mehr geben, um den Abstand von fünf Punkten nicht noch größer werden zu lassen.

„Saxonia hat reichlich Qualität in den Reihen und mit Arne Duggen, der ohne weiteres ein, zwei Klassen höher spielen kann, einen starken Offensivmann. Der weiß, wo die Kiste steht“, hat Blank Respekt vor den Gästen. Personell wird der Coach nach dem mäßigen Auftritt gegen die Wik umstellen. Welcher Spieler pausieren muss, macht Blank jedoch davon abhängig, ob die Führungsspieler Mats Böckmann und Tim Joneleit, der gegen Kilia gleich zweimal erfolgreich war, rechtzeitig gesund werden. Auch die Einsätze der erkrankten Phillip Grandt und Nico Kocks sind fraglich. Dafür stehen den Plönern mit Jannes Menze, Nils Fischer und Björn Alberts gleich drei Torhüter zur Verfügung.

Concordia-Coach Jan Sell: „Zweikampfverhalten kann man trainieren. Aber die individuellen Fehler müssen die Spieler selbst abstellen.“

Personell beinahe aus dem Vollen schöpft die TSG Concordia Schönkirchen, die 18 Spieler im Heimspiel gegen die Probsteier SG (Sonnabend, 14 Uhr) aufbieten kann. Allerdings versuchten die technisch versierten Spieler in den letzten Spielen auf tiefem Boden allein mit spielerischen Mittel zum Erfolg zu kommen. Gegen die kampfstarken Mannschaften des ASV Dersau (1:2), Schinkel (2:2) und VfR Laboe (1:2) ging das ins Auge. „Da haben wir Big-Points liegen lassen. Alle spielerische Qualität nutzt uns nichts, wenn wir keine Zweikämpfe ohne Ball führen. Dazu kommen die krassen individuellen Fehler. Die Gegner müssen dann nicht mehr viel tun, um zu einem Tor zu kommen. Zweikampfverhalten kann man trainieren. Aber die individuellen Fehler müssen die Spieler selbst abstellen“, weiß TSG-Trainer Jan Sell, dessen Team gegen die Probstei unter Zugzwang ist.

Der Abstand zur Abstiegszone beträgt nur noch zwei Punkte. „Wir sind in einem Lernprozess und wollen uns nicht an der Tabelle orientieren, sondern von Spiel zu Spiel denken. Gegen die Probstei zu punkten, wird extrem schwer. Die haben mit Dennis Voss und Florian Stahl zwei ganz ausgebuffte Spieler. Bringen wir unsere Klasse auf den Platz, haben wir aber gute Chancen und werden noch viele Punkte holen“, so Sell, der sich gelassen gibt.

Mit dem Rücken zur Wand stehen der ASV Dersau, der Inter Türkspor Kiel II empfängt (Sonnabend, 14 Uhr) und das Schlusslicht Dobersdorfer SV, das den TSV Flintbek erwartet (Sonntag, 14 Uhr). Einen schweren Stand dürfte der VfR Laboe haben, der vor eigenem Publikum erst einen Sieg erringen konnte und den MTV Dänischenhagen zu Gast hat (Sonnabend, 14 Uhr). Auf der Überholspur befindet sich dagegen der Preetzer TSV. Nach drei Siegen in Folge, in denen der PTSV 18 Tore schoss, ist der zweite Platz in Reichweite. Landen die Preetzer beim vom Abstieg bedrohten 1. FC Schinkel einen Auswärtssieg (Sonntag, 14 Uhr) bleibt der PTSV, der noch zwei Nachholspiele nachzuholen hat, im Rennen.

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Der Dänischenhagener Keeper Yannick Holtz (li.) faustet den Ball vor den Kilianern Jonas Schäfer (mi.) und Yannik Jakubowski (re. daneben) aus der Gefahrenzone. ©
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