07. Oktober 2019 / 15:50 Uhr

Der TSV Treuenbrietzen legt zu Hause nach

Der TSV Treuenbrietzen legt zu Hause nach

Jörgen Heller
Märkische Allgemeine Zeitung
Daniel Micklisch (am Ball), hier bei einem Heimspiel der Vorsaison, konnte mit dem TSV den dritten Saisonsieg bejubeln. 
Daniel Micklisch (am Ball), hier bei einem Heimspiel der Vorsaison, konnte mit dem TSV den dritten Saisonsieg bejubeln.  © Jörgen Heller
Anzeige

Kreisoberliga Havelland: TSV Treuenbrietzen besiegt Schlusslicht FC Stahl Brandenburg II 3:2 – FSV Brück 1922 verliert beim SV Dallgow 1:3.

Anzeige
Anzeige

Während die Treuenbrietzener Fußballer am 8. Spieltag der Kreisoberliga mit einem weiteren Sieg nachlegen konnten, mussten sich die Kicker aus Brück erneut geschlagen geben. Spitzenreiter ist weiterhin Blau-Gelb Falkensee, das nach seinem achten Saisonsieg in Folge seine weiße Weste wahrte.

TSV Treuenbrietzen – FC Stahl Brandenburg II 3:2 (2:0). Wie bei seinem Sieg am Donnerstag bei Eintracht Friesack konnte der TSV eine gut besetzte Truppe stellen. In die Offensive kehrte Nils Ross zurück. Und in der Innenverteidigung spielten Daniel Micklisch und Kilian Hertel. Die Hausherren mussten sich anfangs dem Offensivdruck der Gäste erwehren, standen aber defensiv sicher. Nach sieben Spielminuten dann die erste Möglichkeit für die Fläminger: Eine schöne Kombination vollendete Jakob Schlunke mit einem erfolgreichen Volleyschuss aus 18 Metern zur 1:0-Führung.

Stahl war darauf um einen geordneten Spielaufbau bemüht, wurde aber kaum gefährlich. Stattdessen nutzte der TSV in der 19. Minute seine zweite Chance zum zweiten Treffer. Jerome Wegmann passte auf der rechten Seite zu Olgar Bruns, der mit links gekonnt ins rechte obere Toreck zum 2:0 einnetzte. Bis zur Pause war Stahl II um den Anschluss bemüht. Die Abwehr um den stark spielenden Micklisch ließ aber kaum etwas zu, so dass Hälfte eins mit der 2:0-Führing für den TSV endete.

Nach etwa einer gespielten Stunde bekamen die Gastgeber leichte konditionelle Probleme. So fand der Gegner besser zu seinem Spiel. Und in der 64. Minute konnte Maximilian Schulze nach einer Schlafphase in der TSV-Abwehr auf 1:2 verkürzen. Nur sechs Minuten später stellte Weigmann den alten Abstand wieder her. Er wollte einen Querpass spielen, traf dabei aber einen FC-Verteidiger, der den Ball in die eigenen Maschen zum 3:1 für den TSV lenkte.

Weitere vier Minuten später wurde ein Angriffsversuch der Gäste nicht konsequent genug verteidigt, so dass Lukas Piontek auf 2:3 verkürzen konnte. Ein weiteres Mal konnten die Stahlkicker aber nicht treffen, so dass Treuenbrietzen seinen dritten Saisondreier einfuhr und als Tabellenachter weiter im sicheren Mittelfeld steht. „Toll, dass wir nach dem Sieg in Friesack nun gleich nachlegen konnten“, freute sich TSV-Spieler Sebastian Illesch.

Brücker mit argen Personalsorgen

SV Dallgow 74 - FSV Brück 1922 3:1 (1:0). Die Gäste hatten wie am Spieltag zuvor arge Personalprobleme. Da Ausfälle wichtiger Stammspieler nicht kompensiert werden konnten, musste der FSV den Rasen erneut als Verlierer verlassen. Die anfangs defensiv eingestellten Brücker gerieten nach einem verwandelten Foulelfmeter durch Justin Hennefuss nach 23 Minuten in Rückstand. Bis zur Pause kämpfte Brück um den Ausgleich und kam zu einigen guten Möglichkeiten. Der SV-Schlussmann parierte aber zwei gute Freistöße von Maximilian Leetz.

Nach dem Seitenwechsel agierte Brück offensiver und wurde zwingender. Folgerichtig traf Sebastian Pusch in Minute 67 nach Vorarbeit von Björn Riese zu verdienten 1:1-Ausgleich. Durch einen zweifelhaften Foulelfmeter, den Hennefuss erneut zum 2:1 verwandelte, gerieten die Gäste ein weiteres Mal in Rückstand. Die Fläminger kämpften verbissen um den erneuten Ausgleich, kamen aber zu keinem weiteren Tor mehr. Stattdessen traf Timm Klatt per verwandeltem Fernschuss zum 3:1-Endstand für Dallgow. „Eigentlich haben wir kein schlechtes Spiel gemacht. Wir müssen künftig aber individuelle Fehler unbedingt vermeiden“, sagte FSV-Coach Andreas Bastian.