25. August 2020 / 10:49 Uhr

Der TSV Vineta Audorf vertraut auf ein eingespieltes Team

Der TSV Vineta Audorf vertraut auf ein eingespieltes Team

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Steht seit der Saison 2013/14 beim TSV Vineta Audorf an der Seitenlinie: Norman Bock.
Steht seit der Saison 2013/14 beim TSV Vineta Audorf an der Seitenlinie: Norman Bock. © Jürgen Griese
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Eine grundlegende Veränderung ergibt sich in der kommenden Saison für den TSV Vineta Audorf. Der Verbandsligist spielt zukünftig nicht mehr in der Nordstaffel, sondern wird fortan in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost vertreten sein.

Dies ist eine Entwicklung, die man in Schacht-Audorf durchaus erfreut zur Kenntnis genommen hat. „Ich begrüße es, dass es so gekommen ist und uns nun diese monstermäßigen Touren, die oftmals mit einer eineinhalbstündigen Fahrzeit einhergingen, erspart bleiben. Uns erwartet nun eine richtig tolle Liga mit richtig guten Gegnern“, erklärt Audorfs Coach Norman Bock.

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Der Wechsel der Spielklasse ist aber schon die gravierendste Veränderung im Vergleich zur Vorsaison. Ansonsten ist Kontinuität angesagt. „Co-Trainer, Torwarttrainer, Obmann – diverse Funktionsträger sind hier schon seit langer Zeit im Amt und ich bin nun auch schon im achten Trainerjahr. Darüber hinaus ist auch die Mannschaft ist eine eingespielte Truppe“, konstatiert Bock.

Es verwundert daher nicht, dass es bei den Vineten im Hinblick auf den Kader auch nur minimale Veränderungen gibt. Marc Gorn wird zukünftig für die zweite Mannschaft auflaufen und Eike Schneider verschlägt es zum Landesligisten TSV Kropp.

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Neu zum Team gesellt sich der 18-jährige Luca Störmer, der zuletzt für den Osterrönfelder TSV aktiv war. „Er ist ein Audorfer Junge und der Bruder von meinem Abwehrchef Jorge Störmer. Luca ist ein talentierter Linksfuß, der eine sehr gute Technik hat, schussstark und recht flink auf den Beinen ist. Ihm fehlt es allerdings noch an der körperlichen Robustheit, aber er wird bei uns die Eingewöhnungszeit bekommen, die er benötigt“, so Bock.

Im Hinblick auf ein Saisonziel möchte sich Audorfs Trainer nicht konkret positionieren: „Dahingehend will ich mich nicht festlegen. Dafür war die Pause einfach viel zu lang und keiner weiß genau, ob und inwieweit die Vereine die durch die Corona-Krise bedingte Auszeit genutzt haben. Favorit auf den Titel wird aber meiner Meinung nach ganz klar der TuS Nortorf sein. Auch Slesvig IF dürfte sicherlich eine gute Rolle spielen.“

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Anstatt eine konkrete Platzierung zu erreichen, hat Bock vielmehr ganz andere Wünsche: „Es wäre schön, wenn wir keinen Corona-infizierten bekommen und nicht ständig vom Verletzungspech verfolgt werden würden. Letztes Jahr haben sich fünf Spieler schwer verletzt. Vom Knorpelschaden, über Kreuzbandriss bis hin zum Achillessehnenriss war irgendwie alles dabei.“

Erhört wurden die Wünsche des Audorfer Coachs jedoch auch nicht vor der anstehenden Spielzeit, denn Linksaußen Janis Hansen zog sich im Training einen Riss des Syndesmosebandes, Riss des Innenbandes sowie einen Bruch des Wadenbeins zu.