16. Januar 2017 / 21:00 Uhr

Der VfL mit seinen Neuen: So könnte es aussehen

Der VfL mit seinen Neuen: So könnte es aussehen

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Kampf um die Startelf: Die beiden VfL-Neuzugänge Paul-Georges Ntep (l.) und Yunus Malli (M.) haben am Samstag gegen den Hamburger SV die besten Chancen, von Beginn an spielen zu dürfen. Riechedly Bazoer bleibt wohl zunächst nur die Bank.
Kampf um die Startelf: Die beiden VfL-Neuzugänge Paul-Georges Ntep (l.) und Yunus Malli (M.) haben am Samstag gegen den Hamburger SV die besten Chancen, von Beginn an spielen zu dürfen. Riechedly Bazoer bleibt wohl zunächst nur die Bank. © Roland Hermstein
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In fünf Tagen geht die Bundesliga weiter. Der VfL hat am Samstag (15.30 Uhr) in der VW-Arena mit dem Hamburger SV gleich einen Gegner aus dem Abstiegskampf vor der Brust. Doch wie will Trainer Valérien Ismaël die Aufgabe angehen? Denkbar ist bei Wolfsburgs Fußballern sowohl die Variante mit Dreier- als auch mit Viererkette.

„Wir haben zwei Spielsysteme drauf, wir sind taktisch sehr flexibel“, sagte der Coach nach dem Trainingslager in La Manga. Dort verbesserte er sein Team im 4-2-3-1 und im 3-5-2. Ein Neuzugang läuft gegen den HSV sicher von Beginn an auf: An Yunus Malli geht kein Weg vorbei. Daniel Didavi ist nach seiner Knie-OP noch nicht fit, auch für Maxi Arnold (soll heute ins Team-Training einsteigen) wird es eng. Aber: Der Trainer schenkt seinem neuen Kreativkopf das vollste Vertrauen. Auch die Mitspieler wissen um die Qualitäten des Ex-Mainzers. „Yunus hat schon gezeigt, dass er den Unterschied ausmachen kann“, sagte Yannick Gerhardt.

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Diego Benaglio steht auf jeden Fall zwischen den Pfosten. Bei der Variante mit Viererkette, auf die es eher hinauslaufen wird, da der HSV im gleichen System agiert, dürfte Paul Seguin hinten rechts auflaufen. Im Zentrum könnten Jeffrey Bruma und Ricardo Rodriguez spielen, die linke Seite gehört Gerhardt. Vor der Abwehr wäre Platz für Luiz Gustavo und Josuha Guilavogui, die sich im Trainingslager stark präsentiert haben. „Luiz ist wieder der Alte, Josuha ebenfalls“, lobte der Coach. Die Offensive dürfte rechts Daniel Caligiuri gehören, auf den Ismaël große Stücke hält. Die Zehner-Position bekleidet Malli, links könnte mit Paul-Georges Ntep ein Neuer sein Bundesliga-Debüt feiern. Im Sturm ist Mario Gomez gesetzt. Der Nationalspieler zeigt sich im Training torhungrig.

Sollte Ismaël seiner Dreierkette vertrauen, wie zuletzt bei den Siegen gegen Frankfurt und in Mönchengladbach, dürften vor Benaglio die Abwehrspieler Bruma, Gustavo und Rodriguez spielen. Davor räumt Guilavogui auf. Das Mittelfeld könnten Caligiuri, Seguin, Gerhardt und Ntep bekleiden. Malli übernimmt die ehemalige Draxler-Position als hängende Spitze hinter Gomez.


Für die anderen beiden Neuzugänge Victor Osimhen und Riechedly Bazoer kommt ein Startelf-Einsatz wohl zu früh. „Riechedly bekommt die Zeit, die er braucht“, betonte Ismaël. Osimhen hatte nach seiner Meniskus-OP am Freitag erstmals wieder voll trainiert.