13. September 2019 / 11:58 Uhr

Der Vorletzte Eckernförder SV muss zum Schlusslicht Inter Türkspor Kiel

Der Vorletzte Eckernförder SV muss zum Schlusslicht Inter Türkspor Kiel

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Der Eckernförder Jannes Mohr (re.) will heute den gleichen Einsatz zeigen wie im Zweikampf mit dem Bordesholmer Mika Jöhnck.
Der Eckernförder Jannes Mohr (re.) will heute den gleichen Einsatz zeigen wie im Zweikampf mit dem Bordesholmer Mika Jöhnck. © Reinhard Gusner
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Kellerkrimi am achten Spieltag. Bereits zu Beginn der Saison in der Fußball-Oberliga stehen beide Teams mit dem Rücken zur Wand. Letzter gegen Vorletzter. Inter Türkspor Kiel gegen den Eckernförder SV. Not gegen Elend? Während der ESV in sieben Partien immerhin einen Zähler erkämpfen konnte, steht bei den Kielern noch immer die Null. Das rettende Ufer ist für beide aktuell fern. Der Trend vor dem Spiel zweier leidgeplagter Mannschaften am heutigen Freitag (19 Uhr) spricht nicht dafür, dass sich der Abstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen in naher Zukunft deutlich verringert.

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Für den Eckernförder SV kommt das Auswärtsspiel beim Tabellenletzten dabei aber gerade richtig. Wenn nicht jetzt, wann dann? „Wenn alles sehr gut gelaufen wäre, hätte es schon den einen oder anderen Termin geben können, an dem wir einen Dreier holen“, erklärt ESV-Coach Maik Haberlag. Doch für die Schwarz-Weißen lief es nicht sehr gut. Dabei zeigte die Haberlag-Elf phasenweise, jedoch noch zu selten, oberligareife Leistungen. Sie konnten mithalten, waren dran. Aber die letzten und entscheidenden Prozentpunkte fehlten in aller Regelmäßigkeit. „In einem Spiel, in dem der Vorletzte auf den Letzten trifft, ist die Chance zu gewinnen dann doch vielleicht größer“, sagt der Eckernförder Coach, der zusammen mit seiner Mannschaft analysiert hat, woran es in den letzten Wochen gehapert hat. Gerade nach der 1:4-Heimpleite gegen die Husumer SV am vergangenen Spieltag wurde deutlich, was dem ESV derzeit abgeht. „Die Ergebnisse sprechen für die Cleverness der anderen Mannschaften. Gerade wenn es hitzig und emotional wird, gerade wenn das Spiel auf der Kippe steht, bewahren wir keinen kühlen Kopf. Es ist unser großes Manko, dass wir uns dann ablenken lassen“, verdeutlicht Haberlag.

Haberlag: „Auf uns böse sein, dass wir nicht alles gegeben haben? Das wird nicht passieren.“

Diesen kühlen Kopf brauchen die Eckernförder im Abstiegskrimi am Freitag. Schließlich weiß der Coach der Schwarz-Weißen: „Inter Türkspor ist eine gute Truppe.“ Er erwarte ein ausgeglichenes Spiel. Die Chancen ständen 50:50, wobei wohl keine der beiden Mannschaften ein Feuerwerk abbrennen wird. Dafür ist die tabellarische Konstellation zu brisant. „Wir müssen 90 Minuten lang Vollgas geben, damit wir uns mit drei Punkten belohnen können“, fordert Haberlag, der den Zuschauern, die es mit seinem Team halten, verspricht: „Auf uns böse sein, dass wir nicht alles gegeben haben? Das wird nicht passieren. Denn wir werden alles reinhauen, so wie wir uns das vorstellen.“

Er ist optimistisch. Daran ändert auch das überschaubare Punktekonto des Eckernförder SV mit nur einem Pünktchen nichts. Obwohl die Ergebnisse eine andere Sprache sprechen, waren die Spiele doch meist enger, als es die Endresultate vermuten lassen. „Es fehlt nicht allzu viel“, weiß er. Nun hat seine Mannschaft die nächste Siegchance – gegen den Tabellenletzten. Wenn nicht jetzt, wann dann?

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Der Bordesholmer Mika Jöhnck (li.) und Eckernfördes Jannes Mohr lieferten sich packende Zweikämpfe. Zur Galerie
Der Bordesholmer Mika Jöhnck (li.) und Eckernfördes Jannes Mohr lieferten sich packende Zweikämpfe. ©
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