02. Januar 2020 / 09:50 Uhr

Der Wechsel des Jahres beim VfL Wolfsburg: Als Glasner das Traineramt von Labbadia übernahm

Der Wechsel des Jahres beim VfL Wolfsburg: Als Glasner das Traineramt von Labbadia übernahm

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Labbadia wurde nach seinen Erfolgen gebührend verabschiedet, sein Nachfolger: Oliver Glasner.
Labbadia wurde nach seinen Erfolgen gebührend verabschiedet, sein Nachfolger: Oliver Glasner. © imago images/ regios24
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Bundesliga, Pokal, Europa: Der SPORTBUZZER resümiert das Jahr des VfL Wolfsburg. Im nächsten Teil der Serie beschäftigen wir uns mit dem Wechsel des Jahres: Der Übernahme des Traineramts durch Oliver Glasner, nachdem Bruno Labbadia zum Ende der vergangenen Saison seinen Abschied verkündet hatte.

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Die Verpflichtung von Bruno Labbadia am 20. Februar 2018 hatte bei einigen VfL-Fans für Häme gesorgt („Wir steigen ab, wir kommen nie wieder, wir haben Bruno Labbadia“) – doch am Ende war er der gefeierte Held. Der Ex-Trainer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten formte nach insgesamt zwei gemeisterten Relegationen aus einem Fast-Absteiger einen Europapokal-Teilnehmer. Nach etwas mehr als einem Jahr verkündete Labbadia dann seinen Abschied zum Saisonende, Oliver Glasner übernahm. Für uns ist diese personelle Veränderung der Wechsel des Jahres.

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Nur wenige haben an Labbadia geglaubt

Nur wenige hatten wohl daran geglaubt, dass Labbadia den verunsicherten VfL nach über drei Jahren zurück auf die internationale Bühne bringt – aber er hat es geschafft. Mit attraktivem Ballbesitz-Fußball, einer intakten Mannschaft und einem System, in dem die Neuzugänge Jerome Roussillon, Wout Weghorst und Co. auf Anhieb funktionierten.

Am 12. März verkündete er dann nach wochenlanger Überlegung seinen Abschied zum Saisonende. Zu groß war die Kluft zwischen ihm und Manager Jörg Schmadtke. „Ich habe immer gesagt, dass ich mir Gedanken mache“, so der damalige Coach. „Ich wollte nicht“, sagte er in einer etwas sperrigen Doppel-Verneinung, „dass es meine Mannschaft nicht von mir selbst erfährt.“

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Rekordsieg zum Labbadia-Abschied

Die Saison wollte Labbadia aber noch „mit Vollgas zu einem erfolgreichen Ende bringen“ – das ist gelungen. Mit dem 8:1-Rekordsieg gegen den FC Augsburg buchten die Wolfsburger am letzten Spieltag ihr Europa-League-Ticket. Und sie trugen Labbadia nach dessen letzten Pflichtspiel auf Händen.

Knapp sechs Wochen später stand fest, wer Nachfolger wird: Glasner kam vom österreichischen Erstligisten Linzer ASK. „Für mich geht damit ein Kindheitstraum in Erfüllung“, so der Coach. Seine Co-Trainer Michael Angerschmid und Michael Berktold brachte er mit.

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