11. August 2019 / 15:13 Uhr

Der Werderaner FC muss den Pokalerfolg teuer bezahlen

Der Werderaner FC muss den Pokalerfolg teuer bezahlen

Rainer Goldbach
Märkische Allgemeine Zeitung
Ramazan Günel (l.) kann nicht am Flanken gehindert werden.
Ramazan Günel (l.) kann nicht am Flanken gehindert werden. © Benjamin Feller/Archivbild
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Landespokal: Schwere Verletzung trübt den Pokalerfolg des WFC beim SCO Velten.

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SC Oberhavel Velten - Werderaner FC Viktoria 0:3 (0:1). Tore: 0:1 Tim Steuk (5.), 0:2, 0:3 Ramazan Günel (48., 74.)

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Nach dem frühen Ausscheiden im vergangenen Jahr, Werder unterlag in Premnitz mit 1:3, wollten die Blütenstädter an ihre gute Vorbereitung anknüpfen und in der Ofenstadt die 2. Runde im Landespokal erreichen. Das Team von Martin Nitzsche und Ingo Hecht operierte von der ersten Minute an sehr diszipliniert und ging per Kopf durch Tim Steuk, sein erstes für seinen neuen Verein, mit 1:0 in Führung. Bastian Moryson hatte per Freistoß vorbereitet. Auch in der Folgezeit bestimmten die Werderaner das Spiel.

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Bei Lattenschüssen von Gabriel Franceschini Machado und Mike Weißfuß in der 22. beziehungsweise 31. Minute hatten die Gastgeber Glück nicht schon frühzeitig einem klaren Rückstand hinterherlaufen zu müssen. Lediglich bei einem straffen Schuss von Kevin Köhn, das Spielgerät ging über den Querbalken, wurde es für Marc-Philipp Zuch gefährlich. Zu Beginn der zweiten Halbzeit die frühe Vorentscheidung. Steuk passte präzise in die Schnittstelle der gegnerischen Abwehr auf den Rückkehrer Ramazan Günel, der überlegt ins untere Toreck traf und Lucas Bittighofer im Gehäuse der Gastgeber keine Chance ließ.

Ramazan Günel mit Doppelpack

Da der Schuss von Martin Schönhoff, eine der wenigen Möglichkeiten der Oberhaveler, nicht zum Anschluss traf spielten die Blütenstädter die Partie souverän zu Ende und erhöhten in der 74. Minute auf 3:0. Askar Harjehusen, kurz zuvior eingewechselt, flankte auf Günel im Sturmzentrum, der sich die Chance nicht nehmen ließ und den Deckel drauf machte. Neben dem souveränen Einzug in die 2. Runde schockte die Werderaner die erneute Verletzung von Tobias Schesny. In der 78. Minute für Franceschini Machado eingewechselt, lag er fünf Minuten später ohne gegnerische Einwirkung am Boden.

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Die erste Diagnose lautet erneuter Kreuzbandriss. Alle Fußballinteressierten und vor allem natürlich die Werderaner wünschen Schesny gute Besserung und eine schnelle Genesung. Ingo Hecht, der natürlich ob der Verletzung von Schesny geschockt war, zeigte sich hoch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. "Das Ergebnis hat die deutliche Überlegenheit unseres Teams nicht genügend zum Ausdruck gebracht", so Hecht.

Werderaner FC Viktoria: Zuch - Teichmann, Müller, Suchacek, Muschter -Günel, Steuk, Moryson (69. Harjehusen, Weißfuß (77. Omerdic) - Franceschini Machado (78. Schesny), Richter