10. Oktober 2021 / 21:21 Uhr

Der zweite Anzug passt beim FSV Luckenwalde hervorragend

Der zweite Anzug passt beim FSV Luckenwalde hervorragend

Sport Lucki
Märkische Allgemeine Zeitung
Robin Spreitzer erzielte beim 4:0-Pokalsieg der Luckenwalder Regionalligafußballer bei Wacker Cottbus-Ströbitz drei Tore.
Robin Spreitzer erzielte beim 4:0-Pokalsieg der Luckenwalder Regionalligafußballer bei Wacker Cottbus-Ströbitz drei Tore. © Frank Neßler
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AOK-Landespokal: Ohne etliche Stammkräfte gewinnen die Luckenwalder Regionalliga-Fußballer ihre Achtelfinalpartie beim Landesliga-Vertreter Wacker Cottbus-Ströbitz mit 4:0.

Fußball-Regionalligist FSV 63 Luckenwalde ist am Sonnabendnachmittag ungefährdet in die Runde der letzten Acht des diesjährigen AOK-Landespokals eingezogen. Obwohl Trainer Michael Braune zahlreiche Stammkräfte schonte, wurden die drei Etagen höher spielenden Gäste beim Landesliga-Vertreter Wacker Cottbus-Ströbitz ihrer Rolle voll und ganz gerecht. Vor 143 Zuschauern setzte sich der Favorit mit 4:0 (3:0) durch. Dreifacher Torschütze war dabei Robin Spreitzer (8., 16. und 70. Minute). Den vierten FSV-Treffer erzielte Peer Heinze (42.).

Vieles war am Sonnabend anders als bisher in dieser Saison bei den Luckenwaldern. „Bis auf zwei Positionen habe ich die Mannschaft verändert“, erklärte FSV-Trainer Braune, „wir haben mal ein anderes System gespielt und das haben die Jungs dann gut gemacht.“

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Wirklich gefährlich wurde der gastgebende Landesligist den Luckenwalder Regionalliga-Fußballern am Sonnabend auf eigenem Platz nicht. FSV-Torwart Nikolas Tix hatte einen sehr ruhigen Nachmittag. Er musste nicht einmal sein Können unter Beweis stellen. Bei den wenigen Halbchancen der Gastgeber ging der Ball an seinem Tor vorbei. „Ich bin sehr zufrieden“, äußerte sich Trainer Braune zum Verlauf des Pokalspiels, in dem sich am Sonnabend gezeigt hat, dass auch der zweite Anzug des FSV 63 hervorragend passt. „Dies sollte jedoch auch der Anspruch sein“, so der FSV-Coach, „denn als Regionalligist sollte man einen Landesligisten schon beherrschen. Ein paar Tore mehr wären deshalb noch schön gewesen, aber das Ergebnis ist auch so in Ordnung.“

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Der Regionalligist ließ sich in Cottbus-Ströbitz nicht das Zepter aus der Hand nehmen. Alle Tore fielen aus dem Spiel heraus, was auch für die Qualität der Gäste spricht. Sie entsprangen keinen Standards oder waren Zufallsprodukte. Lobende Worte fand Braune für den Dreifachtorschützen seiner Mannschaft. „Robin hatte bisher noch nicht all zu viele Einsatzmöglichkeiten“, so der FSV-Trainer, „von daher hat er es gut gemacht. Er ist viel gelaufen und hat seine Chance genutzt. Ich bin aber auch mit allen anderen zufrieden.“

Braune: "Wollen in diesem Jahr den Pokal gewinnen"

Das Pokalwochenende gab dem Luckenwalder Trainer eine willkommene Gelegenheit, ohne angeschlagene Stammkräfte auszukommen. FSV-Fußballer wie Daniel Becker, Leon Hellwig, Christian Flath oder Tobias Francisco saßen am Sonnabend nicht einmal auf der Bank. „Wir wollten kein Risiko gehen“, begründet Braune die Aufstellung, „von daher haben wir allen Spielern, die unter muskulären Problemen leiden, eine Pause gegeben. Das hätte ich aber auch so gemacht.“

Nach dem Achtel- folgt nun das Viertelfinale für die Luckenwalder Regionalliga-Fußballer. Einen Wunschgegner dafür hat FSV-Trainer Michael Braune nicht. „Wir wollen in diesem Jahr den Pokal gewinnen, deshalb ist mir persönlich der Gegner für die nächste Runde so ziemlich egal“, sagte er, „um unser Ziel zu erreichen, müssen wir sowieso jede Mannschaft im Wettbewerb besiegen. Von daher gibt es für mich kein Wunschlos. Es kommt, wie es kommt.“


Schon seit einiger Zeit fest steht der nächste Punktspielgegner der Luckenwalder Regionalliga-Fußballer. Am kommenden Wochenende geht es für die Mannschaft und ihren Betreuerstab ins Vogtland. Es ist eine der weitesten Auswärtsreisen für den FSV in dieser Saison. Die Luckenwalder sind beim VfB Auerbach zu Gast. Angepfiffen wird die Partie des 14. Spieltages am Sonnabend um 13 Uhr.