06. Oktober 2019 / 18:24 Uhr

Derby-Klatsche für Viktoria Jüterbog (mit Galerie)

Derby-Klatsche für Viktoria Jüterbog (mit Galerie)

Sport Lucki
Märkische Allgemeine Zeitung
Denys Repetylo (M., FSV 63 Luckenwalde II) glänzte beim 7:1-Derbysieg seiner Mannschaft bei Viktoria Jüterbog als Vollstrecker und wie hier als Vorlagengeber für Martin Kemter, der das fünfte Gästetor erzielte.
Denys Repetylo (M., FSV 63 Luckenwalde II) glänzte beim 7:1-Derbysieg seiner Mannschaft bei Viktoria Jüterbog als Vollstrecker und wie hier als Vorlagengeber für Martin Kemter, der das fünfte Gästetor erzielte. © Frank Neßler
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Landesklasse Ost: Der Aufsteiger aus Jüterbog verliert sein Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des FSV 63 Luckenwalde klar.

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Nach ihrem erfolgreichen Saisonstart, in den ersten fünf Begegnungen der laufenden Meisterschaftsrunde war Landesklassen-Aufsteiger Viktoria unbesiegt geblieben, sind die Jüterboger Fußballer nun recht unsanft auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Am Sonnabend kassierte die Elf von Trainer Rigo Totsche eine 1:7-Heimklatsche im Derby gegen die zweite Mannschaft des FSV 63 Luckenwalde. In der Vorwoche hatten die Jüterboger bereits erstmals ein Punktspiel in dieser Saison mit 1:2 in Niederlehme verloren.

„Die Luckenwalder haben heute ein Top-Spiel gemacht“, erklärte Totsche nach der Derby-Pleite seiner Mannschaft vor 153 Zuschauern auf dem Jüterboger Sportplatz am Rohrteich, „das müssen wir anerkennen. Wir waren heute einfach zu langsam, unser Passspiel war eine Katastrophe gewesen.“

Im Gegensatz zum deprimierenden Auswärtsauftritt vor einer Woche in Peitz warteten die Luckenwalder Reservisten in Jüterbog mit einem gut besetzten Kader auf. Mit Tim Göth, Martin Kemter und Jonas Arnold verstärkten drei Anschlusskader aus der Oberligaelf das Gästeteam. Zudem standen Peer Heinze und der Jüterboger Jeremy Reichert von den A-Junioren des FSV 63 im Team von Trainer Rainer Stock. Zur Startelf der Gäste gehörte außerdem Kapitän Denys Repetylo. Er hatte nach einem Zehbruch fünf Wochen lang pausieren müssen.

In Bildern: Viktoria Jüterbog (rote Trikots) verliert Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des FSV 63 Luckenwalde mit 1:7 (1:6).

Viktoria Jüterbog (rote Trikots) verliert in der Landesklasse Ost Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des FSV 63 Luckenwalde mit 1:7 (1:6). Zur Galerie
Viktoria Jüterbog (rote Trikots) verliert in der Landesklasse Ost Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des FSV 63 Luckenwalde mit 1:7 (1:6). © Frank Neßler

Nach kurzer Abtastphase drückten die Gäste dem Derby ihren Stempel auf. Göth (6.), Repetylo (11., 16.), der sowohl als Torschütze und als Vorlagengeber glänzte, und Kemter (20., 27.) schufen in den ersten 30 Minuten mit ihren meist über die Außenbahnen sehr schön herausgespielten Treffern klare Verhältnisse.

Mit der deutlichen Führung im Rücken ließ bei den Gästen die Konsequenz im Zweikampfverhalten und die Aktivität im Spiel nach vorne nach. In der Folge verkürzte Bastian Lehmann (39.) auf 1:5 aus Jüterboger Sicht. Noch vor der Pause stellte Repetylo (44.) den Fünf-Tore-Abstand jedoch wieder her. „Eine bärenstarke Leistung unseres Kapitäns in seinem Wohnort Jüterbog“, lobte FSV-Trainer Stock seinen Dreifachtorschützen.

Nach Wiederbeginn erhöhte Göth (49.) recht schnell auf 1:7 für die Gäste. Es sollte jedoch bereits der Endstand sein. Die Luckenwalder stellten ihre Offensivbemühungen weitgehend ein und bei den Jüterbogern war eine gewisse Resignation erkennbar.

„Ein Derbysieg hat immer eine besondere Bedeutung“, erklärte Stock, „deshalb freuen wir uns sehr, dass wir das Spiel für uns entscheiden konnten. Wir müssen die Begegnung aber auch richtig einschätzen. Denn im Vergleich zu den vorherigen Spielen waren wir heute personell besser aufgestellt. Wenn unsere Verletzten wieder zurückkommen, gilt es, an unserer eigenen fußballerischen Qualität zu arbeiten. Dass wir diesbezüglich noch Reserven haben, hat nicht nur die heutige zweite Halbzeit gezeigt.“