09. Februar 2020 / 15:32 Uhr

Derby-Absage wegen "Sabine": Köln-Boss Horst Heldt nennt Bedingung für Nachholtermin

Derby-Absage wegen "Sabine": Köln-Boss Horst Heldt nennt Bedingung für Nachholtermin

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Köln-Geschäftsführer Horst Heldt will das ausgefallene Derby nicht im Februar nachholen
Köln-Geschäftsführer Horst Heldt will das ausgefallene Derby nicht im Februar nachholen © imago images/Chai v.d. Laage
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Nach der Absage des Rhein-Derbys zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach hat sich jetzt Köln-Geschäftsführer Horst Heldt zu einem möglichen Nachholtermin geäußert. Er schloss eine Ansetzung im Februar während der Karneval-Zeit aus.

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Der 1. FC Köln will das am Sonntag ausgefallene rheinische Derby in der Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach nicht in der Karnevalszeit im Februar austragen. Dies erklärte Sport-Geschäftsführer Horst Heldt am Sonntag. "Wir werden uns gegen einen Termin im Februar aussprechen, weil das nicht in unsere Aktivitäten passt." Nach Meinung von Borussia Mönchengladbachs Mediendirektor Markus Aretz sei hingegen ein Nachholtermin in zwei bis vier Wochen denkbar, wie er auf dem Vereinsportal borussia.de sagte.

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Heldt schließt Nacholspiel während Karnevalszeit aus

Da an einem Wochenende keine Nachholtermine frei sind, muss die Partie unter der Woche ausgetragen werden. Dies könnte eventuell in einer Champions-League-Woche an einem Spieltag ohne deutsche Beteiligung am frühen Abend sein. Ein solcher Tag wäre Mittwoch, der 26. Februar - Aschermittwoch. Am Montag und Dienstag davor finden jeweils die Karnevals-Umzüge in Köln und Mönchengladbach statt, an denen auch Spieler teilnehmen.

Für die Spielabsage am Sonntag wegen des Sturms "Sabine" zeigte Heldt großes Verständnis. "Man muss Rücksicht nehmen auf die Zuschauer, die zum Spiel kommen", sagte er. Nach Prognosen des Deutschen Wetterdienstes wurden für den Nachmittag schon starke Sturmböen erwartet, die sich nach Spielende zur Abreise der Besucher relativ schnell verstärken sollen. Das heraufziehende Sturmtief, das weite Teile Deutschlands am Sonntag in Alarmbereitschaft versetzte, hatte am frühen Morgen zur Absage der Partie zwischen Gladbach und dem "Effzeh" geführt. Vor allem die Abreise der Tausenden Fans nach dem für 15.30 Uhr angesetzten Spiel wäre zu gefährlich geworden, teilten die Klubs mit.

Tickets aus abgesagtem Rhein-Derby sollen gültig

Die Tickets für das mit 54.022 Zuschauern ausverkaufte Derby sollen auch für das Nachholspiel ihre Gültigkeit behalten. Aufgrund der besonderern Rivalität am Rhein ist das Aufeinandertreffen der beiden Klubs ein Risikospiel mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen. "Wir hätten gerne gespielt", sagte Gladbachs Mediendirektor Aretz. Zumal auch die logistischen Vorbereitungen schon fortgeschritten waren. Dadurch, dass viele Mitarbeiter und Beteiligte aber über mögliche Folgen des Sturmtiefs informiert waren, verlief die Absage reibungslos.

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