25. Februar 2020 / 09:56 Uhr

Trotz Derby-Niederlage: Friedhelm Funkel glaubt an HSV-Aufstieg - "Wirft sie nicht um"

Trotz Derby-Niederlage: Friedhelm Funkel glaubt an HSV-Aufstieg - "Wirft sie nicht um"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ex-Düsseldorf-Trainer Friedhelm Funkel traut dem HSV den Aufstieg zu.
Ex-Düsseldorf-Trainer Friedhelm Funkel traut dem HSV den Aufstieg zu. © Getty Images / Montage
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Ex-Düsseldorf-Trainer Friedhelm Funkel sieht den HSV trotz der Derby-Pleite gegen den FC St. Pauli in einer guten Position im Rennen um den Bundesliga-Aufstieg - und glaubt an Platz zwei zum Saisonende. Darüber hinaus äußerte er sich zur Spannung an der Zweitliga-Spitze.

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Aufstiegsexperte Friedhelm Funkel glaubt an die Rückkehr des Hamburger SV in die Bundesliga. Auch das 0:2 im Zweitliga-Stadtduell gegen den FC St. Pauli am vergangenen Samstag wird nach Ansicht des langjährigen Trainers keine negativen Folgen für den HSV haben. "Ich denke nicht, dass die Niederlage gegen St. Pauli den HSV umwirft. Sie sind ja auch in der Hinrunde wieder in die Spur gekommen", sagte der 66-Jährige der Bild. Er rechnet damit, dass die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking am Ende der Saison auf Platz zwei steht.

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Das Rennen um den Aufstieg begeistere ihn, meinte Funkel: "Jeder Spieltag ist spannend. Bielefeld, Stuttgart und HSV sind die absolut stärksten Teams der Liga. Und stehen zu Recht da oben." Derzeit führt Arminia Bielefeld das Tableau der zweiten Liga mit drei Zählern Vorsprung auf Verfolger VfB Stuttgart an. Der HSV ist durch die empfindliche Derby-Pleite auf Rang drei zurückgefallen, hat aber nach wie vor ein Drei-Punkte-Polster auf den 1. FC Heidenheim auf Platz vier.

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Funkel als Aufstiegsexperte bekannt

Funkel ist in seiner Trainier-Karriere insgesamt sechs Mal mit fünf verschiedenen Teams aufgestiegen - eine Bestmarke: 1992 und 1994 mit Bayer Uerdingen, 1996 mit dem MSV Duisburg, 2003 mit dem 1. FC Köln, 2005 mit Eintracht Frankfurt und 2018 mit Fortuna Düsseldorf. Nachdem sich die Fortuna im Januar von ihm getrennt hatte, erklärte er seine Trainer-Laufbahn für beendet.

Nach seiner Freistellung bei den Düsseldorfern hatte sich Funkel enttäuscht gezeigt und insbesondere die Vorgehensweise von Sportvorstand Lutz Pfannenstiel und dem Vorstandsvorsitzenden Thomas Röttgermann kritisiert. Eine Rückkehr sei demnach nur realistisch, wenn die Klub-Führung gehe. "Wenn die Verantwortlichen, die jetzt da sind, nicht mehr da sind, kann ich mir vorstellen, eine andere Aufgabe bei der Fortuna zu übernehmen", hatte der 66-Jährige nach seiner Entlassung gesagt.