06. November 2019 / 17:48 Uhr

Derby-Sieg: Bildung beschenkt Torhüterin Ela Ortmann

Derby-Sieg: Bildung beschenkt Torhüterin Ela Ortmann

Peter Konrad
Peiner Allgemeine Zeitung
Erfolgreich: Silke Caspari (am Ball) steuerte zwei Treffer zum 26:20-Sieg des TSV Bildung Peine gegen die PSG Peine bei.
Erfolgreich: Silke Caspari (am Ball) steuerte zwei Treffer zum 26:20-Sieg des TSV Bildung Peine gegen die PSG Peine bei. © Foto: Ralf Büchler
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Die Tabellenführung verteidigt im Spitzenspiel der Handball-Regionsliga der Frauen hat die HSG Nord Edemissen II. Denn sie besiegte den bis dato ungeschlagenen FC Thiede mit 18:12. Ebenfalls erfolgreich war der TSV Bildung Peine, gewann er doch gegen die PSG Peine mit 26:20. Keine Punkte dagegen gab es für die SG Adenstedt II.

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Die Tabellenführung verteidigt im Spitzenspiel der Handball-Regionsliga der Frauen hat die HSG Nord Edemissen II. Denn in eigener Halle besiegte sie den bis dato ungeschlagenen FC Thiede mit 18:12. Ebenfalls erfolgreich war der TSV Bildung Peine, gewann er doch das abwechslungsreiche Stadt-Derby gegen die PSG Peine mit 26:20. Keine Punkte dagegen gab es für die SG Adenstedt II.

HSG Nord Edemissen II – FC Viktoria Thiede 18:12 (9:7). Grundlage für den Sieg sei die erneut geschlossene Teamleistung gewesen, erklärte HSG-Spielerin Selina Hofmeister. Zu Beginn sei jedoch die Nervosität spürbar gewesen. „Auf beiden Seiten.“ Entsprechend entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie (17./6:6). Als der Gast dann aber kurz hintereinander zwei Zeitstrafen erhielt, nutzten die Edemissenerinnen die Überzahl und setzten sich bis zur Pause auf zwei Treffer ab.

Nach Wiederbeginn blieb der FC bis zur 40. Minute noch dran, doch anschließend baute die HSG ihren Vorsprung aus. „Weil die Abwehr nun besser stand. Dadurch haben wir immer mehr Zugriff auf das Spiel bekommen“, erklärte Hofmeister, deren Team die letzten 20 Minuten dominierte und deshalb auch ungefährdet mit 18:12 die Spitzenposition behauptete. Maßgeblichen Anteil daran hatten auch die Torhüterinnen Yasmin Tuschinski und Lea Goldmann. „Beide haben klasse gehalten“, lobte Hofmeister. Einziges Manko sei die Sieben-Meter-Quote gewesen. „Von elf Strafwürfen haben wir nur fünf verwandelt – hier müssen wir uns dringend verbessern“, mahnte sie.

HSG Nord II: Möllering (1), Rönick (4/2), Prilop (7), Majometano (1/1), Amberg (2), Becker (2/1), Teichmann (1).

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TSV Bildung Peine – PSG 04 Peine 26:20 (13:10). „Es war ein hektisches und turbulentes Spiel“, berichtete Bildungs Trainerin Alexandra Hermanns. Zu Beginn jedoch dominierte ihr Team, ging mit 10:4 in Führung (20.). „Zu diesem Zeitpunkt sah es nach einer klaren Angelegenheit für uns aus“, sagte Hermanns.

Anschließend jedoch habe sich ihr Team einige technische Fehler geleistet, zudem gab es auch noch drei Zeitstrafen – das nutzte die PSG und verkürzte bis zur Pause auf 10:13. „Die zweite Halbzeit begann dann so, wie die erste aufgehört hatte“, erklärte Hermanns, bei deren Team in dieser Phase nicht viel zusammenlief, so dass der PSG folgerichtig der Ausgleich gelang (36./14:14).

Anschließend jedoch habe ihr Team Moral bewiesen. „Alle haben sich aufgebäumt und ins Spiel wieder reingekämpft.“ Folge: Bildung setzte sich auf 17:14 ab. Zwar verkürzte die PSG in der 47. Minute auf 18:19, doch auch diese knifflige Situation überstand der TSV und fuhr am Ende einen klaren Erfolg ein. „Ein schöneres Geburtstagsgeschenk hätten wir unserer Torfrau Ela Ortmann nicht machen können“, sagte Hermanns.

Bildung: Gieselmann (6), Melberg (1), Marquering (2), Genter (10), Caspari (2), Schulze (5).

PSG: Alonso Avila (3), Wöhler (3), Oelker (1), Henne (3), Grote (6), Kehl (2), Schulze (2).

SG Adenstedt II – TSV Hallendorf 16:24 (7:11). „Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen“, bilanzierte SGA-Coach Uwe Giesemann, dessen Team nach Startschwierigkeiten mit 0:4 in Rückstand geriet. Sein Team legte jedoch zu, kam auf 3:4 heran (13.). „Danach haben wir aber den Faden verloren“, begründete Giesemann das 7:11 zur Pause. Nach dem Seitenwechsel jedoch fand die SGA in die Partie zurück, wandelte den Rückstand in eine 12:11-Führung um. „Das war unsere beste Phase.“

Als Freya Rauls dann aber eine Zeitstrafe erhielt, „kippte das Spiel wieder in die andere Richtung“, sagte er. Die letzte Viertelstunde habe Hallendorf seine Erfahrung ausgespielt, „zudem haben wir im Angriff leichtfertig die Bälle vergeben“, haderte Giesemann. Entsprechend unterlag sein Team am Ende klar. „So deutlich hätte es nicht sein müssen, da wir unter anderem vier Siebenmeter vergeben haben. Kämpferisch war es aber eine gute Leistung“, sagte er. Lob gab es auch für Keeperin Kerstin Ohlendorf. „Sie hat stark gehalten.“

SGA: Pape (5), Schlender (1), Kaminski (4), Wittenberg (3/1), Hickmann (1/1), Rogowski (2).

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