22. Mai 2020 / 15:11 Uhr

Ausnahme: Senat will bei Sperrstunde während des Berliner Derbys Auge zudrücken

Ausnahme: Senat will bei Sperrstunde während des Berliner Derbys Auge zudrücken

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fußball Bundesliga 3. Spieltag: Hertha BSC - Hamburger SV am 24.08.2013 im Olympiastadion in Berlin. Berliner Fans feiern ihre Mannschaft.
Eine schöne Choreo wird es am Freitagabend beim Derby zwischen Hertha BSC und Union Berlin nicht geben - die Partie wird als Geisterspiel ausgetragen. © Rainer Jensen/dpa
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Bundesliga: Die Fans der beiden Berliner Vereine werden den Abpfiff des Spiels wohl in der Kneipe erleben können.

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Wer das Fußball-Derby zwischen den beiden Hauptstadtclubs am Freitagabend in einer offenen Gaststätte in Berlin sehen will, wird dort voraussichtlich auch den Schlusspiff erleben - obwohl das Spiel etwas länger dauern wird als die vorgeschriebene Corona-Sperrstunde um 22 Uhr. Die Kontrolleure würden mit Augenmaß vorgehen, sagte ein Sprecher der Senatsverwaltung für Inneres und Sport am Freitag auf Anfrage.

In Bildern: Der große Vergleich von Hertha BSC und Union Berlin.

Der große Vergleich der beiden Hauptstadtclubs. Zur Galerie
Der große Vergleich der beiden Hauptstadtclubs. ©

Der Hauptgeschäftsführer des Berliner Gastroverbandes Dehoga, Thomas Lengfelder, war sich sogar sicher: „Es wird heute Abend keine Kontrollen geben.“ Allerdings empfahl er, die persönliche Analyse unmittelbar nach Spielende auf den Heimweg zu verschieben. Das Derby zwischen Hertha BSC und Union Berlin beginnt um 20.30 Uhr. Der Abpfiff dürfte daher frühestens um 22.15 Uhr erfolgen - Nachspielzeiten nicht mit eingerechnet. Die Wirte hatten befürchtet, dass sie ihre Gäste wegen der vom Senat verordneten Sperrstunde während der Corona-Krise kurz vor Schluss rausschmeißen müssten.