28. Mai 2018 / 18:46 Uhr

Garbsen-Derby zwischen TuS und Türkay Spor: Goltermann und Güzelcümbüs als wären sie nie weg gewesen (mit Bildern)

Garbsen-Derby zwischen TuS und Türkay Spor: Goltermann und Güzelcümbüs als wären sie nie weg gewesen (mit Bildern)

Ole Rottmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Schiedsrichter Ilja Chomjakov gibt den Garbsener Kapitänen Florian Zinkmann (TuS, li) und Samet Sengül von Türkay Sport letzte Instruktionen vor Derby-Beginn.
Schiedsrichter Ilja Chomjakov gibt den Garbsener Kapitänen Florian Zinkmann (TuS, li) und Samet Sengül von Türkay Sport letzte Instruktionen vor Derby-Beginn. © Rico Person Fotografie
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TuS Garbsen kann nach 7:0-Sieg gegen Stadtrivalen im Abstiegskampf fast nichts mehr passieren. Vogelsang mit vier Torvorlagen.

Mit 7:0 (2:0) das Stadtderby gegen Türkay Spor Garbsen gewonnen, damit nach menschlichem Ermessen den Klassenerhalt in der Bezirksliga 2 sichergestellt und mit zwei wiederberufenen Spielern, die insgesamt dreimal trafen, ein glückliches Händchen bewiesen. Martin Kummer, der Trainer des TuS Garbsen, ist dennoch nicht vollends zufrieden gewesen.

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Bilder vom Derby TuS Garbsen - SV Türkay Spor Garbsen:

Schiedsrichter Ilja Chomjakov gibt den Garbsener Kapitänen Florian Zinkmann (TuS, li) und Samet Sengül von Türkay Sport letzte Instruktionen vor Derby-Beginn. Zur Galerie
Schiedsrichter Ilja Chomjakov gibt den Garbsener Kapitänen Florian Zinkmann (TuS, li) und Samet Sengül von Türkay Sport letzte Instruktionen vor Derby-Beginn. ©
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​"Sie waren mit den Kräften am Ende"

Die Glückwünsche zum Kantersieg nahm er nur wortkarg mit einem genuschelten „Danke“ entgegen. Die Vielzahl bester vergebener Chancen war ihm etwas aufs Gemüt geschlagen. „Davon kann man mal eine nicht machen, aber sieben oder acht? Das geht gar nicht. Ach, was weiß ich: Das waren vermutlich sogar zehn oder zwölf“, echauffierte sich Kummer. Sein Gegenüber, Fatih Ulucay, redete nicht lange drum herum. „Der Sieg vom TuS war definitiv verdient“, sagte er. „Für sie ging es ja auch noch um was.“

Und neben zahllosen Fehlschüssen trafen die Gastgeber ja auch immerhin siebenfach ins Tor von Nick Heller. Yasin Güzelcümbüs, in der Vorwoche von Kummer wieder ins Team zurückgeholt, eröffnete das Torfestival (18.). Nach einer Ecke köpfte der torgefährliche Lukas Lohmeyer das 2:0 (20.). André Vogelsang entdeckte nach der Pause die Lust am Toreauflegen und bereite gleich vier Treffer vor. Felix Ávila (55.), Güzelcümbüs (57.), Robin Rack (69.) und Sven Sulowski (74.) trafen auf Zuspiel des Linksverteidigers. Der tags zuvor von Kummer reaktivierte Stand-by-Akteur Malte Goltermann besorgte den Endstand (84.). „Da hat er sich selbst belohnt“, sagte Kummer. Ulucay versuchte sich derweil mit einer Erklärung. „Bei uns haben alle Spieler gefastet. Sie waren mit den Kräften am Ende“, sagte er.

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