29. März 2019 / 09:44 Uhr

Derby-Vorfreude beim TuS Jevenstedt

Derby-Vorfreude beim TuS Jevenstedt

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Freudentanz: Die letzten fünf Nachbarschaftsduelle mit Hohenwestedt hat der TuS Jevenstedt gewonnen.
Freudentanz: Die letzten fünf Nachbarschaftsduelle mit Hohenwestedt hat der TuS Jevenstedt gewonnen. © Wolfgang Mahnkopf
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Ein Spiel auf Augenhöhe. So lautet die Überschrift eines fast jeden Spiels in der Fußball-Landesliga Schleswig. Mit dem VfR Horst und Schleswig 06, die sich abgeschlagen am Tabellenende wiederfinden, sowie dem Ligaprimus Husumer SV gibt es nur drei Vereine in der Staffel, bei denen diese Zuordnung nicht passt. Dazwischen bewegen sich die restlichen 13 Teams der Liga, und auch die Mannschaften aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde, die am 23. Spieltag um Zähler im Saisonendspurt kämpfen.

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Derby-Zeit in Jevenstedt: Der TuS empfängt am Sonntag (15 Uhr) zum Nachbarschafts-Klassiker den MTSV Hohenweststedt. Eine Partie, die das besondere Interesse der Fußballfans aus der Region hervorruft. „Es wird stimmungsvoll mit einer Menge an Zuschauern“, freut sich TuS-Trainer Michael Rohwedder auf eine spannende Begegnung, die es schon in der Vergangenheit immer wieder in sich hatte. „Das waren alles sehr knappe Spiele, die genauso gut auch gegen uns hätten laufen können“, erinnert sich der Jevenstedter Coach. Doch sein Team konnte die letzten fünf Duelle allesamt für sich entscheiden. Da ist die Favoritenrolle doch klar, oder? „Die Tagesform wird entscheiden. Sie haben eine wirklich gute Truppe, die nicht nur aus ihrem 24-Tore-Stürmer Thies Kochanski besteht“, erklärt Rohwedder und ergänzt: „Sie sind gefährlich und gut organisiert.“ Für seine Mannschaft gilt es, dagegen zu halten. „Wir müssen den Kampf annehmen und unsere spielerische Linie durchziehen“, fordert Jevenstedts Übungsleiter von seinem Team, das krankheitsbedingt ohne Erik Lindenlaub und Nils Hüttmann auskommen muss.

OTSV-Coach Tim Fuhrmann: „Ich denke nicht, dass es ein Ergebnis wie im Hinspiel geben wird."

Während Jevenstedt ein Duell auf Augenhöhe erwartet, wird es für den Osterrönfelder TSV wohl ein ganzes Stück schwerer. Denn mit der Husumer SV kommt der unangefochtene Tabellenführer am Sonnabend (15.30 Uhr) zum OTSV. „Die Mannschaft gehört nicht in unsere Liga. Das muss man schon so neidlos anerkennen“, betont Osterrönfelds Co-Trainer Tim Fuhrmann. Der HSV ist der Aufstieg jetzt schon kaum mehr zu nehmen. Sie sind die beste Mannschaft, schießen die meisten Tore und kassieren die wenigsten. Das bekam der OTSV bei der 1:7-Klatsche im Hinspiel deutlich zu spüren. „Wir wollen trotzdem punkten“, zeigt sich Fuhrmann mutig. Das kann er auch sein. Schließlich ist sein Team seit vier Partien ungeschlagen und zeigt vor allem defensiv gute Leistungen. „Das gibt uns Rückenwind. Ich denke nicht, dass es ein Ergebnis wie im Hinspiel geben wird“, ist sich der der OTSV-Co-Trainer sicher. Dabei kann er auf einen breiten Kader zurückgreifen. Lediglich hinter dem Einsatz von Visvaldis Ignatans, der im Derby gegen Büdelsdorf schon nach 30 Minuten verletzungsbedingt vom Platz musste, steht noch ein Fragezeichen.

Dagegen kann der BTSV aus den Vollen schöpfen. Mit voller Mannstärke machen sich die Blau-Weißen am Sonntag (15 Uhr) auf die Tour zum TSV Rantrum. Ein Team, das nur zwei Punkte hinter den Büdelsdorfer liegt. „Wenn wir gewinnen, sind wir ein ganzes Stück weg“, so Rolf Bannas, Fußballleiter des BTSV. Das ist das Ziel der Mannschaft von Interimstrainer Volker Truschkowski, der vor allem die Defensive stabilisiert hat. „Unsere Abwehrleistung war in den letzten Spielen sehr überzeugend. Daher brauchen wir keine Angst zu haben“, so Bannas selbstbewusst.

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