11. Juli 2019 / 21:28 Uhr

Derbysieger Eddie Pedroza – Star im Leipziger Scheibenholz

Derbysieger Eddie Pedroza – Star im Leipziger Scheibenholz

LVZ
Leipziger Volkszeitung
Derbysiegreiter Eduardo „Eddie“ Pedroza und Hengst Varro boten beim Sommernachtsrenntag im Leipziger Scheibenholz ein begeisterndes Gastspiel.
Derbysiegreiter Eduardo „Eddie“ Pedroza und Hengst Varro boten beim Sommernachtsrenntag im Leipziger Scheibenholz ein begeisterndes Gastspiel. © Christian Modla
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Gleich zum Auftakt des Sommernachts-Renntages gab es im Scheibenholz einen heimischen Sieg zu feiern. Jozef Bojko und Hengst Semper Fidelis bescherten Trainer Marco Angermann seinen achten Saisonerfolg. Derbysiegreiter Eduardo Perdoza blieb auf Varro zwar sieglos, gefeiert wurde er trotzdem.

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Leipzig. Die Rennbahn füllte sich rasch am frühen Donnerstagabend. Und als die Pferde beim ersten Rennen an der Tribüne vorbeizogen, wurde das Feld vom Publikum mit Beifall begrüßt. Noch stärker der Jubel, als es zum Auftakt des Sommernachts-Renntages im Scheibenholz gleich einen heimischen Sieg zu feiern galt.

DURCHKLICKEN: Der Sommernachtsrenntag 2019 im Leipziger Scheibenholz

So lief es beim Sommernachtsrenntag im Leipziger Scheibenholz. Zur Galerie
So lief es beim Sommernachtsrenntag im Leipziger Scheibenholz. © Christian Modla
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In souveräner Manier fegte der dreijährige Hengst Semper Fidelis als Erster über die Ziellinie. Im Sattel des vom Leipziger Marco Angermann trainierten Sohnes des Derbysiegers Adlerflug saß Jozef Bojko. Da war Angermanns Saisonsieg Nummer acht schnell vollbracht, „sozusagen mit dem Schwung von Mockingjay in Hamburg,“ schmunzelte der tüchtige Trainer.

Leipziger Publikumsliebling Eddie Pedroza für ein Rennen im Scheibenholz

Ein anderes Angermann-Pferd im Rennen stand besonders im Fokus. Denn auf dem Hengst Varro gab Derbysiegreiter Eddie Pedroza ein vom Publikum begeistert aufgenommes Gastspiel. Der 44-jährige Publikumsliebling stellte sich nach vierjähriger Pause im Scheibenholz vor. „Clemens Meyer hat mich gebeten, zu einem Interview zu kommen,“ so der Stalljockey von Andreas Wöhler. „Das habe ich gern getan.“ So beließ es Eddie bei dem einen Ritt und erzählte am Mikro von seinem großen Sieg mit Laccario in Hamburg, von der Konzentration und ganz besonderen Derby-Anspannung. Und natürlich von der tollen Stimmung im Rennen aller Rennen, „wie die Besucher mich so stürmisch gefeiert haben.“

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Aber auch die Leipziger waren wieder einmal begeistert von dem aus Panama stzammenden Jockey, der seit 1995 in Deutschland lebt. „Ein hervorragender Sportsmann“, lobte Schriftsteller Clemens Meyer den viermaligen Champion, „der auch wegen eines einzigen Rittes gern gekommen ist. Darüber habe ich mich sehr gefreut.“ Er überreichte Eddie eine Flasche edlen Champagner. Wenig später erfüllte der Spitzenjockey Autogrammwünsche.

Den Ritt auf Varro kommentierte Trainer Angermann so: „Der vierte Platz, nur knapp für den dritten Rang geschlagen, war gut. Eddie sollte vorn gehen, das hat er super gemacht. Und Varro kam erstmals mit Scheuklappen bestens zurecht. Aber er braucht kürzere Distanzen.“

Von Jens Sorge

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