26. Oktober 2018 / 09:49 Uhr

Derbyzeit in Dobersdorf und Preetz

Derbyzeit in Dobersdorf und Preetz

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Steffen Uhl (links)steht in Preetz wieder im Kader des ASV Dersau. Der Stürmer erzielte im abgebrochenen Viertelfinale des Kreispokal die ASV-Führung, rechts der Preetzer Nils Kretschmer.
Steffen Uhl (links)steht in Preetz wieder im Kader des ASV Dersau. Der Stürmer erzielte im abgebrochenen Viertelfinale des Kreispokal die ASV-Führung, rechts der Preetzer Nils Kretschmer. © Sönke Ehlers
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In der Fußball-Verbandsliga Ost hat die Partie zwischen dem Preetzer TSV (Platz 13) und Aufsteiger Dersau (8.) in doppelter Hinsicht seinen Reiz. Zum einen besitzt ein Sieg im Kreisderby generell einen hohen Prestigewert. Zum anderen hat die Begegnung für beide Teams wegweisenden Charakter. Vor dem Sprung ins vordere Tabellendrittel steht der Dobersdorfer SV (7.), der Aufsteiger Laboe (4.) vor eigenem Publikum allerdings besiegen müsste, um bis auf Platz fünf vorrücken zu können. Luft zur Abstiegszone könnte sich der TSV Stein (10.) mit einem Erfolg in Schinkel (12.) verschaffen.

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TSV Plön – FC Kilia Kiel (Sonnabend, 14 Uhr)

Nach schweren Wochen scheint es bei den Plönern wieder zu laufen. Personell und auch auf dem Platz. Der 2:1-Sieg in Dänischenhagen war der erste Erfolg seit sieben Wochen. Philipp Grandt und Thore Schöning sind wieder voll belastbar. Zudem zeigen Jonas Bresa, Sören Balk und Mats Böckmann ansteigende Form. Für das Spiel gegen den vom Abstieg bedrohten Traditionsklub FC Kilia scheinen die Plöner gerüstet. „Alles andere als ein Sieg wäre vor eigenem Publikum eine Enttäuschung. Wir hoffen, dass wir die Trendwende eingeleitet haben und wollen diese fortsetzen“, erklärt Plöns Manager Christoph Meinzer.

Preetzer TSV – ASV Dersau (Sonnabend, 14 Uhr)

Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen rangieren die Preetzer auf dem Relegationsplatz. „Vor dem Tor fehlt noch der letzte Biss, der unbedingte Wille, das Ding zu machen“, erklärt PTSV-Coach Andreas Möller, der von einem ungebrochenen Trainingseifer seiner jungen Schützlinge berichtet. „Bringen wir diese Leidenschaft auf das Feld, dann gewinnen wir auch“, ist Möller optimistisch, dass der Knoten bald platzt. Spieler wie Torge Jensen, Philipp Rösler, Nico Claasen oder Maximilian Zimmermann stehen kurz vor dem Durchbruch.

ASV-Trainer Roy Meinhardt zeigt Respekt: „Preetz hat sehr viel Pech gehabt. Die kämpfen um jeden Ball und können Fußball spielen. Preetz ist angeschlagen und ist deshalb doppelt gefährlich.“ Der ASV glaubt, die 0:6-Heimpleite gegen Rot Schwarz verarbeitet zu haben und ist optimistisch, zumindest einen Punkt aus Preetz mitzunehmen. „Wer das erste Tor macht, hat einen großen Vorteil“, meint Meinhard, der wieder auf Außenverteidiger Marten Biss und Angreifer Steffen Uhl zurückgreifen kann.

1. FC Schinkel – TSV Stein (Sbd., 14 Uhr)

„Schinkel hat einen überragend schönen Platz“, sagt Steins Spielertrainer Kristof Schneider, der es bedauert, dass er dort wegen seiner gegen Kronshagen erhaltenen Gelb-Roten Karte nicht wird auflaufen können. „In der Vorsaison zählte Schinkel zu den Teams der Liga, die stets nach fußballerischen Lösungen suchten. Wenn das diesmal auch der Fall sein sollte, dann würde uns das entgegen kommen“, glaubt Schneider, der insgesamt eine Begegnung auf Augenhöhe erwartet. „Schinkel dürfte nach dem Sieg auf Fehmarn deutlich im Aufwind sein, daher werden bei uns auch kämpferische Tugenden gefragt sein. Für uns ist es ein absolutes Sechs-Punkte-Spiel und wir wollen Schinkel unbedingt auf Distanz halten“, so Schneider. Definitiv verzichten muss der TSVS jedoch auf Felix Flemming. Hoffnung auf einen Einsatz besteht hingegen bei Felix Wagner, der nach seinem Muskelfaserriss zumindest schon wieder ins Lauftraining eingestiegen ist.

Dobersdorfer SV – VfR Laboe (Sonntag, 14 Uhr)

Drei Leistungsträger fallen aus, der DSV musste den 4:0-Erfolg bei Kilia Kiel teuer bezahlen. Jan-Rasmus Bach zog sich einen Bänderriss zu und wird bis zur Winterpause nicht mehr zum Einsatz kommen können. Yannick Schnoor laboriert an einer Leistenzerrung und Patrick Mierse plagt sich mit einer Schulterprellung herum, die einen Einsatz unmöglich macht, da er in der Bewegung noch eingeschränkt ist. „Dann müssen halt andere in die Bresche springen“, sagt DSV-Coach Thomas Matthies, der höchsten Respekt vor den Gästen zeigt. „Ich bin mir sicher, dass Laboe am Saisonende unter den ersten Fünf landet. Die sind richtig gut organisiert und verfügen über eine erstklassige Offensive. Wenn wir jedoch kämpferisch alles in die Waagschale werfen, dann sind wir nicht chancenlos“, so Matthies.

Laboe hat zwar fünf Punkte mehr auf dem Konto als der DSV, doch in der jüngsten Bilanz beider Teams sind Parallelen erkennbar. Sowohl der Aufsteiger als auch die Männer vom See verloren zuletzt gegen den TSV Kronshagen und blieben anschließend ohne Niederlage. Der VfR ist seit fünf Spielen unbesiegt, Dobersdorf sogar seit sechs Partien. „Ich glaube es wird eine völlig offene Begegnung werden, in der letztlich die Tagesform entscheiden wird“, glaubt Laboes Co-Trainer Dominic Kahl. Verletzungsbedingt fehlen werden dem Tabellenvierten Ramez Malekzadah, Eike Meisner, Felix Kock und Alexander Barahn. Der Einsatz von Andre Wieland (Oberschenkel) ist noch fraglich.

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