23. Juni 2020 / 17:38 Uhr

Als Quali für die EM: Deutsche Meisterschaft soll im November nachgeholt werden

Als Quali für die EM: Deutsche Meisterschaft soll im November nachgeholt werden

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die deutsche Meisterschaft soll im November nachgeholt werden. Zunächst steht für Andreas Toba am Donnerstag allerdings das Turn-Team Battle auf dem Plan.
Die deutsche Meisterschaft soll im November nachgeholt werden. Zunächst steht für Andreas Toba am Donnerstag allerdings das Turn-Team Battle auf dem Plan. © imago images/ZUMA Wire
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Am Rande des Turn-Team Battle der deutschen Nationalturnerinnen hat DTB-Sportdirektor Wolfgang Willam bestätigt, dass die ursprünglich für Juni geplante deutsche Meisterschaft im November nachgeholt wird. Am Donnerstag, 25. Juni, ist Andreas Toba aber erst einmal beim Turn-Team Battle der Männer gefordert.

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Die deutschen Turn-Meisterschaften sollen im November in Düsseldorf nachgeholt werden. Das hat der Sportdirektor des Deutschen Turner-Bunds (DTB), Wolfgang Willam, beim „Turn-Team Battle“ der deutschen Nationalturnerinnen angekündigt. Die nationalen Titelkämpfe waren ursprünglich für das erste Juni-Wochenende im Rahmen der Finals Rhein Ruhr 2020 in Oberhausen geplant, mussten wegen der Corona-Pandemie aber verschoben werden.

„Die deutschen Meisterschaften dienen gleichzeitig als Qualifikationswettkampf für die Europameisterschaften im Dezember in Baku“, ergänzte Willam. Die EM der Frauen und Männer waren vom Frühjahr in den Winter nach Aserbaidschan verlegt worden. „Wir sind dem europäischen Verband dankbar, dass er die Titelkämpfe durchführen will. Aber im Moment weiß noch niemand, ob es wegen der Pandemie auch möglich sein wird“, sagte der DTB-Sportdirektor.

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Beim „Turn-Team Battle“ traten in einem Fernduell Kaderturnerinnen aus den Bundesstützpunkten in Stuttgart, Bergisch Gladbach und Chemnitz gegeneinander an. Die Athletinnen mussten sieben Aufgaben lösen. Am Ende setzte sich Bergisch Gladbach mit WM-Turnerin Sarah Voss, Michelle Kunz, Lara Hinsberger und Aiyu Zhu (25 Punkte) gegen die punktgleichen Mannschaften (beide 21) aus Stuttgart, das mit Elisabeth Seitz und Kim Bui antrat, und Chemnitz durch.

Für die Sächsinnen gingen auch die ehemalige Schwebebalken-Weltmeisterin Pauline Schäfer und Sophie Scheder an die Geräte. „Es hat allen Spaß gemacht, sich nach langer Zeit mal wieder in einem Wettkampf zu messen. Mir hat das Format gut gefallen“, sagte Willam.

Am Donnerstag, 25. Juni (19 Uhr), sind die Männer in den Bundeszentren in Hannover, Berlin und Halle (Saale) an der Reihe. In Hannover wird unter anderen der „Hero de Janeiro“ Andreas Toba turnen.