24. März 2018 / 10:38 Uhr

Deutsche U18-Fußballer spielen in Eilenburg 2:2 gegen Frankreich

Deutsche U18-Fußballer spielen in Eilenburg 2:2 gegen Frankreich

Johannes David
Leipziger Volkszeitung
Die deutsche U18 trennt sich Unentschieden von Frankreich (14) (Wolfgang Sens)
RB Leipzigs Elias Abouchabaka (Nr. 10, re.) machte gegen Frankreich ein klasse Länderspiel. © Wolfgang Sens
Anzeige

Die RB-Leipzig-Kicker Elias Abouchabaka und Erik Majetschak durften gegen die jungen Franzosen ihr Können zeigen.

Eilenburg. Die deutsche U18-Fußballnationalmannschaft hat sich am Freitagabend in einem Testspiel in Eilenburg von Frankreich 2:2 getrennt. Ein gerechtes Ergebnis einer teilweise sehr schwungvollen Partie mit vielen Torszenen. Vor 1404 Zuschauern traf John Yeboah doppelt für die Gastgeber. Bridge Ndilu und Aurelién Tchouaméni erzielten die Tore für Frankreich.

Anzeige

JETZT Durchklicken: Bilder vom Spiel der deutschen U18 gegen Frankreich in Eilenburg

Die deutsche U18 trennt sich Unentschieden von Frankreich (16) (Wolfgang Sens) Zur Galerie
Die deutsche U18 trennt sich Unentschieden von Frankreich (16) (Wolfgang Sens) ©

Vom RB Leipzig-Trio Erik Majetschak, Julian Krahl und Elias Abouchabaka schaffte es nur Letzterer in die Startformation. Der Mittelfeld-Regisseur legte eine flotte Sohle auf den Rasen, herrliche Dribblings, hübsche Pässe, fast jede gefährliche deutsche Aktion der ersten Halbzeit ging von ihm aus. Schon nach 60 Sekunden bediente er Yeboah mit einem super Pass in die Tiefe, doch der Stürmer vergab aus der Nahdistanz gegen Torwart Ilian Meslier. Nach dem starken Auftakt erwachten auch die Gäste – und gingen mit der ersten gefährlichen Aktion in Führung. Einen Fehler im Spielaufbau bestrafte Ndilu eiskalt. Deutschland schüttelte den kleinen Schocker fix ab. Als Meslier böse daneben griff, schob Yeboah den Ball ins verwaiste Tor. In der 33. Minute setzte sich Abouchabaka im Strafraum durch und wollte einen Elfer, bekam ihn aber nicht. 180 Sekunden später jubelte erneut Yeboah.

Mehr zum Thema

Die erste Szene der zweiten Halbzeit hatten die Franzosen, Nduli scheiterte allein vor Schlussmann Luca Plogmann (48.). Besser machte es Tchouaméni kurz darauf, der im Strafraum zum 2:2 einschoss (50.). Nach gut einer Stunde kam dann Erik Majetschak für RB-Teamkollege Abouchabaka, konnte der Partie aber keine entscheidenden Impulse mehr ­verleihen. Dennoch befand Majetschak: „Ein geiles Spiel vor vielen Zuschauern. Das hat großen Spaß gemacht.“

[Anzeige] Kein Bundesliga-Spiel verpassen: Checke hier die aktuellen Streaming-Angebote von WOW/Sky und DAZN.