10. Januar 2021 / 14:52 Uhr

Deutscher Radsport-Hoffnungsträger Buchmann fährt 2021 nicht bei der Tour de France

Deutscher Radsport-Hoffnungsträger Buchmann fährt 2021 nicht bei der Tour de France

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wird nicht bei der Tour de France an den Start gehen: Emanuel Buchmann.
Wird nicht bei der Tour de France an den Start gehen: Emanuel Buchmann. © imago images/Sirotti
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Der deutsche Radsportler Emanuel Buchmann wird wie erwartet nicht die Tour de France in Angriff nehmen. Das erklärte der Fahrer vom Team Bora-hansgrohe am Sonntag. Stattdessen will er die Italien-Rundfahrt fahren.

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Die Tour de France der Radprofis wird 2021 höchstwahrscheinlich ohne den deutschen Hoffnungsträger Emanuel Buchmann stattfinden. Der 28-Jährige peilt in diesem Jahr einen Start beim Giro d'Italia statt bei der Frankreich-Rundfahrt an, wie er am Sonntag bei einer digitalen Medienrunde seines Teams Bora-hansgrohe sagte. "Der Plan ist, dass ich mich auf den Giro konzentriere. Bei der Tour-Strecke haben wir entschieden, dass die Tour nicht wirklich für mich gemacht ist", begründete Buchmann.

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Das Profil mit vielen Zeitfahr-Kilometern und wenigen Bergankünften komme dem Tour-Vierten von 2019 nicht unbedingt entgegen. "Da sehe ich beim Giro die größere Chance, vorne reinzufahren", fügte Buchmann an.

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Der Ravensburger äußerte zwar erneut sein großes Karriereziel, die Tour einmal auf dem Podium zu beenden - 2021 sei angesichts der Streckenführung aber nicht das richtige Jahr dafür. Bei der Tour könnte stattdessen Wilco Kelderman für Bora-hansgrohe die Rolle als Klassementfahrer einnehmen.

Start von Sprinter Ackermann noch unklar

Deutschlands bester Rad-Sprinter Pascal Ackermann kann noch nicht sicher sagen, ob er bei der Tour de France 2021 an den Start gehen darf. Dies sagte der 26 Jahre alte Pfälzer am Sonntag bei einer digitalen Medienrunde seines Teams Bora-hansgrohe. "Für mich ist die Tour de France mein großes Ziel. Man muss aber auch sagen: Die Form muss stimmen. Ich sage, es muss der Stärkste am Start stehen. Momentan stehe ich auf der Longlist mit einem ganzen Sprintzug", sagte Ackermann. Der oberbayerische Rennstall hat für das größte Radrennen der Welt nur acht Plätze zu vergeben.