27. März 2019 / 20:03 Uhr

Deutsches Marathon-Trio will in Hannover vorn mitmischen

Deutsches Marathon-Trio will in Hannover vorn mitmischen

Carsten Schmidt
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Arne Gabius
Stellt sich den Afrikanern: Arne Gabius hofft beim HAJ Hannover Marathon auf einen Platz im Vorderfeld. © Thomas Frey
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Arne Gabius, Laura Hottenrott und Anja Scherl nehmen am 7. April das Duell mit den starken Afrikanern auf. Und sie testen auch schon einmal die Strecke, auf der im nächsten Jahr die deutschen Meister ermittelt werden.

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In Hannover heißt das Marathonmotto dieses Jahres Generalproben. Am übernächsten Wochenende (6./7. April) suchen die deutschen Topläufer im Hauptrennen über 42,195 Kilometer den internationalen Vergleich, dabei geht es auch um Normen und Positionierungen für die folgenden internationalen Wettkämpfe inklusive der Weltmeisterschaft in Doha (27. September bis 6. Oktober).

Titelkämpfe zum Jubiläum

Arne Gabius, Anja Scherl und Laura Hottenrott wollen aber auch die Strecke erkunden, auf der am 26. April 2020 der deutsche Meistertitel vergeben wird. „Wir freuen uns, dass wir diese Titelkämpfe zum 30. Jubiläum ausrichten“, sagt Michael Kramer, Sprecher des Veranstalters Eichels-Event. Nach 1993 wird der Titel auf der längsten olympischen Laufstrecke wieder in Hannover vergeben, das Rennen bietet auch die letzte Möglichkeit zur Olympiaqualifikation.

Starke Felder garantiert

Das Silber-Label, das der HAJ Hannover Marathon trägt, garantiert dem nationalen Rekordhalter Gabius, der schnellsten deutschen Frau des Vorjahres Scherl und der Senkrechtstarterin Hottenrott, Meisterschaftsdritte 2018, starke internationale Konkurrenz. Bei den Männern führt Vorjahressieger Seboka Erre (Äthiopien) eine Phalanx von einem runden Dutzend Ostafrikanern an, die ein Potenzial für Zeiten unter 2:10 Stunden haben. In diesem Bereich liegt auch Gabius’ Bestleistung (2:08:33).

Nachholbedarf bei den Frauen

Bei den Frauen wird es nach einem schwachen Resultat 2018 – nur Siegerin Agnes Kiprop (Kenia) bot mit 2:32:35 Stunden internationales Niveau – um möglichst viele Leistungen von 2:30 Stunden und schneller gehen. Außer Scherl (2:27:50) haben die Polin Karolina Nadolska (2:26:31) und die Äthiopierin Tigist Gebeyahu (2:27:39) diese Marke unterboten. Hottenrott (2:33:01) wird versuchen, sich der Zweieinhalb-Stunden-Marke im Duell mit fünf Ost­afri­ka­ne­rin­nen sowie der Kroatin Bojana Bjeljac weiter zu nähern.

Lokalmatadorin Tola pausiert

Ein erfreulicher Anlass verhindert den Start von Fate Tola (Hannover Athletics). Die mehrmalige deutsche Meisterin wird zum zweiten Mal Mutter.

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