06. September 2020 / 20:34 Uhr

Mit Mini-Rotation gegen die Schweiz: Joachim Löw erklärt deutsche Aufstellung

Mit Mini-Rotation gegen die Schweiz: Joachim Löw erklärt deutsche Aufstellung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bundestrainer Joachim Löw verzichtet im Spiel gegen die Schweiz auf große Startelf-Umstellungen.
Bundestrainer Joachim Löw verzichtet im Spiel gegen die Schweiz auf große Startelf-Umstellungen. © 2020 Getty Images
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Joachim Löw ändert seine Startelf für das Spiel in der Schweiz nur auf zwei Positionen. Der Bundestrainer erklärt, warum er auf weitere Umstellungen verzichtete und was er von der Partie erwartet.

Trotz seiner nach dem 1:1 gegen Spanien am vergangenen Donnerstag deutlich geäußerten Belastungs-Bedenken ändert Joachim Löw seine Startelf für das zweite Nations-League-Spiel am Sonntagabend in der Schweiz nominell nur auf zwei Positionen. Wie bereits am Samstag angekündigt, rückt Bernd Leno für Kevin Trapp im St.-Jakob-Park von Basel ins Tor der deutschen Nationalmannschaft. Zudem stellt der Bundestrainer in der Abwehr um und bringt Matthias Ginter für Emre Can. Dies heißt auch, dass Robin Gosens, der gegen Spanien debütierte, auch in der Schweiz beginnen darf.

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"Wir standen vor der Frage, ob wir auf vier oder fünf Positionen umstellen oder auf ganz wenigen. Aber gestern beim Abschlusstraining und auch heute morgen sind einige Spieler, die gegen Spanien gespielt haben, auf mich zugekommen und haben gesagt, dass sie bereit sind", erklärte Löw seine Aufstellung vor dem Spiel im ZDF und verwies darauf, dass ihm "Eingespieltheit" in der derzeitigen Phase besonders wichtig sei. In einem zweiten Spiel funktionieren "die Mechanismen manchmal schon besser", erklärt der 60-Jährige, der jedoch ankündigte, möglicherweise schon zu Beginn des zweiten Durchgangs erste Auswechslungen vornehmen zu wollen.

Aufstellung: So spielt Deutschland gegen die Schweiz

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Bernd Leno ©

Der Bundestrainer hatte in seinem Aufgebot für die ersten beiden Partien der Nations League auf die Bayern-Profis Joshua Kimmich, Serge Gnabry, Manuel Neuer und Leon Goretzka sowie die beiden Leipziger Lukas Klostermann und Marcel Halstenberg verzichtet. Das Sextett war im vergangenen Monat noch beim Finalturnier der Champions League im Einsatz. Neben Gosens sind Florian Neuhaus von Borussia Mönchengladbach und der Hoffenheimer Torhüter Oliver Baumann die zwei weiteren neuen Gesichter im DFB-Kader.

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Im kommenden Monat geht es für die Nationalmannschaft mit einem Länderspiel-Dreierpack weiter. Nach einem Test am 7. Oktober in Köln gegen die Türkei stehen die Nations-League-Partien in der Ukraine (10. Oktober in Kiew) und gegen die Schweiz (13. Oktober in Köln) auf dem Programm.