31. Juli 2022 / 21:31 Uhr

Elfmeter-Ärger bei Final-Pleite gegen England - Bundestrainerin Voss-Tecklenburg: "Muss man sehen"

Elfmeter-Ärger bei Final-Pleite gegen England - Bundestrainerin Voss-Tecklenburg: "Muss man sehen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg war nach der Final-Niederlage der deutschen Frauen enttäuscht.
Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg war nach der Final-Niederlage der deutschen Frauen enttäuscht. © Getty Images
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Großer VAR-Aufreger bei der Niederlage gegen England: Im Endspiel der Frauen-EM wurde der deutschen Frauen-Nationalmannschaft ein Handelfmeter verweigert. Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg zeigte kein Verständnis für das Vorgehen des Schiedsrichter-Teams.

Die deutschen Fußball-Frauen sind am Boden zerstört. Am Sonntagabend verlor das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg das EM-Finale in der Verlängerung mit 1:2 (0:0, 1:1). In der 111. Spielminute erzielte Chloe Kelly den für England goldenen Treffer nach einer Ecke. Nachdem die DFB-Frauen sich nach einem Rückstand durch Ella Toone (62.) in der regulären Spielzeit dank Lina Magull (79.) zurück in die Partie gekämpft hatten, gelang der erneute Turnaround nicht. Doch nach der Partie mussten sich die Deutschen auch über die Schiedsrichter-Leistung ärgern – vor allem in einer Situation.

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Schon in der ersten Halbzeit kam es zu einem recht klaren Handspiel durch England-Kapitänin Leah Williamson (26.). Nach einer deutschen Chance, bekam die Spielerin vom FC Arsenal den Ball vor der eigenen Torlinie an dem Arm. Der VAR überprüfte die Szene, es gab aber keinen Elfmeter für die deutsche Mannschaft – zu Unrecht, wie auch Bundestrainerin Voss-Tecklenburg nach der Partie anmerkte: "Handspiel. Muss man sehen", sagte sie bei Ansicht der Bilder in der ARD.

Dass sich der Video-Assistent die Szene sogar noch einmal angeschaut und nicht auf Strafstoß entschieden hatte, sorgte bei Voss-Tecklenburg für völliges Unverständnis: "Dann versteht man es gar nicht", so die Bundestrainerin, die die Niederlage jedoch nicht auf diese eine Szene reduzieren wollte: "Aber es nützt ja jetzt nichts, irgendwas nachzukarren. Natürlich ist das blöd. Und da müssen sich dann die Leute auch Gedanken machen, die dafür in der Verantwortung stehen. Wir sind jetzt erstmal todtraurig heute, dass wir 2:1 verloren haben. Aber ich will nicht auf einer Situation herumhacken." Ihre Mannschaft könne trotz der Niederlage zufrieden mit der eigenen Leistung sein: "Es hat nicht ganz gereicht, aber wir können trotzdem stolz sein."