02. Juni 2018 / 06:32 Uhr

Deutschland gegen Österreich: Auf diese fünf Dinge müsst Ihr achten

Deutschland gegen Österreich: Auf diese fünf Dinge müsst Ihr achten

Eric Zimmer und Heiko Ostendorp
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bundestrainer Joachim Löw hat vor dem Test gegen Österreich noch einige Baustellen offen.
Bundestrainer Joachim Löw hat vor dem Test gegen Österreich noch einige Baustellen offen. © imago/Revierfoto
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Das Länderspiel gegen Österreich ist für die DFB-Stars der letzte Test, um sich für die WM in Russland zu empfehlen.

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Am Montagmorgen ist es soweit. Dann wird Joachim Löw die letzten Einzelgespräche führen und vier Spielern mitteilen, dass sie Urlaub machen können statt zur WM nach Russland zu fliegen. Bis 12 Uhr muss der Bundestrainer seinen endgültigen 23er-Kader bei der Fifa einreichen. Zuvor geht es am Samstagabend um 18 Uhr im letzten Test vor der offiziellen Bekanntgabe in Klagenfurt gegen Österreich. Auf diese fünf Dinge müsst Ihr dabei achten.

1. Manuel Neuer: Der Bayern-Torwart gibt nach achtmonatiger Verletzungspause sein Comeback im DFB-Kasten. In den beiden internen Tests gegen die U 20 hielt Neuers Mittelfuß, im zweiten Spiel zeigte er sogar einige überragende Paraden. Doch die große Frage: Besteht er auch den letzten Härtest? Und beeinträchtigt die lange Pause sein Spiel? Darauf werden Löw & Co. heute genau achten. Denn die Entscheidung, ob Neuer als Nr.1 mit zur WM fliegt, hängt genau davon ab.

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2. Mesut Özil: Auch der Mittelfeldspieler steht heute unter besonderer Beobachtung. Beim FC Arsenal plagten ihn in den letzten Wochen der Saison Rückenprobleme, weshalb er drei Wochen ausfiel und nun von Löw Extra-Einheiten verordnet bekam. „Mesut hatte keinen Rhythmus, kein Training. Deshalb war es wichtig, ihm einiges zusätzlich aufzubürden. Ich habe gesagt, wir brauchen Dich in einer starken körperlichen Verfassung, Du musst Substanz aufbauen.“ Heute wird sich zeigen, wie weit Özil schon ist.

3. Taktik: Erst am Abend vor dem Länderspiel wollten sich Löw und sein Trainerteam für eine Aufstellung entscheiden. Ob mit Dreier- oder Viererkette, ob mit einer oder zwei Spitzen – der Bundestrainer möchte auch in Russland möglichst flexibel agieren können. Dazu soll gegen Österreich auch an der Feinabstimmung gearbeitet werden. Löw: „Da stimmt einiges noch nicht, da läuft vieles noch nicht rund.“ Einen noch besseren Überblick wird das Trainerteam heute in jedem Fall erhalten. Erstmals darf über ein Headset zwischen Bank und Tribüne kommuniziert werden. Das Assistenz-Duo Thomas Schneider (Bank) und Marcus Sorg (Tribüne) steht so in ständigem Austausch.

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4. Stürmer: Klar ist, dass Nils Petersen auf jeden Fall zum Einsatz kommen wird und sich noch mal beweisen darf. „Es war klar, dass er am Anfang schauen musste, was von ihm erwartet wird und wie die Abläufe sind. Aber der Eindruck von ihm ist immer besser geworden“, sagt Löw. „Ich bin absolut zufrieden mit ihm.“ Ob Mario Gomez, der in den letzten Tagen nur reduziert trainierte, zum Einsatz kommt, ist offen. Timo Werner ist für die WM ohnehin gesetzt.

5. Wackelkandidaten: Vermutlich wird Löw noch mal all diejenigen sehen wollen, die um ihr Ticket für Russland bangen müssen – auch wenn er sagt: „Von einem Spiel kann nicht alles abhängen. Aber es fließt in die Entscheidungen mit ein. Der Eindruck ist nicht unwichtig.“ Nur im Tor werden sich Bernd Leno und Kein Trapp nicht mehr beweisen können, da sich alles um Neuers Fitnesszustand dreht. Die restlichen Wackelkandidaten wie Niklas Süle, Matthias Ginter, Sebastian Rudy, Jonathan Tah, Leon Goretzka und Julian Brandt dürften neben Petersen aber noch mal gesichtet werden.

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