20. Januar 2022 / 17:35 Uhr

Verlegung von Deutschland gegen Spanien bei Handball-EM abgelehnt: EHF "muss europäisch entscheiden"

Verlegung von Deutschland gegen Spanien bei Handball-EM abgelehnt: EHF "muss europäisch entscheiden"

Roman Gerth
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Deutschland hatte bei der Handball-EM viele Corona-Ausfälle zu kompensieren. Die Analyse von Ex-Manager Thorsten Storm im Video-Interview.
Deutschland hatte bei der Handball-EM viele Corona-Ausfälle zu kompensieren. Die Analyse von Ex-Manager Thorsten Storm im Video-Interview. © dpa/RND (Montage)
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Die Handball-EM ist aus deutscher Sicht vor allem eines: geprägt von Corona. 13 positive Fälle gibt es – und nun startet die Hauptrunde. Im Video-Interview erklärt Ex-Handball-Manager Thorsten Storm, wieso er die abgelehnte Spielverlegung der EHF versteht und trotzdem an das DHB-Team glaubt.

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft trifft am Donnerstagabend (18 Uhr) wie geplant im ersten Hauptrunden-Spiel auf Spanien. Der Deutsche Handballbund (DHB) hatte aufgrund weiterer Corona-Fälle im Team und Betreuerstab eine Verlegung auf Samstag oder Montag erwirken wollen - ohne Erfolg. Insgesamt gab es nun 13 positive Tests, zwölf Spieler und ein Betreuer sind betroffen. Erneut wurden drei Profis nachnominiert.

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Aus Sicht von SPORTBUZZER-Kolumnist Thorsten Storm hatte der Europäische Handballverband EHF keine andere Wahl. "Dort kann man keine rein deutsche Brille aufhaben", sagt der ehemalige Top-Manager (Flensburg, Rhein-Neckar Löwen, Kiel) im Interview. Alle Aussagen gibt es hier im Video!

Trotz Corona-Sorgen bei Handball-EM: Ex-Manager Storm traut Deutschland "einiges zu"

Weil das Team "einen sehr großen Zusammenhalt" hat, geht Storm dennoch davon aus, dass die deutsche Mannschaft bei der EM gute Chancen auf eine Top-Platzierung hat. Auch alle anderen Nationalteams seien betroffen, betont er. Vor dem Anwurf des Spiels zwischen Deutschland gegen Spanien wurden zwei Corona-Fälle bei den Iberern gemeldet.