03. September 2019 / 18:41 Uhr

Dreierpack von Sara Däbritz: DFB-Frauen feiern auch gegen Ukraine Kantersieg

Dreierpack von Sara Däbritz: DFB-Frauen feiern auch gegen Ukraine Kantersieg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sara Däbritz (links) und Lina Magull hatten auch gegen die Ukraine in der EM-Qualifikation keine Probleme.
Sara Däbritz (links) und Lina Magull hatten auch gegen die Ukraine in der EM-Qualifikation keine Probleme. © Getty Images
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Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hatte die Ukraine als „stärksten Gruppengegner“ bezeichnet - doch ihre Mannschaft löste die Auswärtsaufgabe souverän. Auch dank zweier Premieren-Torschützinnen.

Zweites Spiel, zweiter Kantersieg: Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft ist mit einer perfekten Bilanz und ohne Gegentor in die EM-Qualifikation gestartet. Drei Tage nach dem 10:0 gegen Montenegro setzte sich die Auswahl von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg am Dienstag in Lwiw gegen die Ukraine mit 8:0 (3:0) durch. „Wir wollten das seriös und gut erledigen“, sagte Voss-Tecklenburg im ZDF. „Ich bin froh, dass wir schnell 3:0 geführt haben. Da hat der Gegner gemerkt, hier ist heute nichts zu holen.“

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Martina Voss-Tecklenburg ist seit 30. November 2018 Bundestrainerin der DFB-Frauen. Der SPORTBUZZER zeigt die Vorgänger und Vorgängerinnen der Ex-Nationalspielerin. ©

Dreierpackerin Däbritz: "Ich bin zufrieden mit der Mannschaft"

Dreifach-Torschützin Sara Däbritz (5./80./88. Minute), Lina Magull (29.), Felicitas Rauch (32.) und Lena Oberdorf (54.) mit ihren jeweils ersten Länderspieltreffern sowie Svenja Huth (85.) und Leonie Maier (90.+3) erzielten die Tore. „Es ist gut, dass wir zwei Siege eingefahren und so viele Tore geschossen haben. Ich bin zufrieden mit der Mannschaft, so können wir weitermachen“, sagte Däbritz.

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Weitere deutsche Gegner in der Qualifikation für die EM 2021 in England sind Irland und Griechenland. Am 5. Oktober geht es in Aachen erneut gegen die Ukraine, drei Tage später treten die deutschen Frauen in Griechenland an. Auf Irland trifft die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes erst im April und September 2020.

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DFB-Frauen erneut hochkonzentriert gegen schwachen Gegner

„Wir wissen genau, wenn wir nur 80 Prozent Leistung auf den Platz bringen, wird es nicht reichen. Es ist wichtig, dass wir volle Leidenschaft auf den Platz bringen“, hatte Voss-Tecklenburg am Tag vor der Partie noch gesagt und die Ukraine als „stärksten Gruppengegner“ bezeichnet.

Doch wie schon gegen die bestenfalls zweitklassigen Montenegrinerinnen startete die Elf um Spielführerin Alexandra Popp hochkonzentriert und fokussiert. Schon nach drei Minuten hatte die Wolfsburgerin per Kopf die Chance zur Führung. Diese gelang dann aber wenig später Däbritz, die in diesem Sommer vom FC Bayern München zu Paris Saint-Germain gewechselt war.

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DFB-Torhüterin Frohms verhindert Ausgleichstreffer

Glück hatten die Deutschen bei der einzigen Chance der Ukrainerinnen in der ersten Halbzeit, als die Freiburger Torhüterin Merle Frohms reaktionsschnell gegen Weronika Andruchiw (9.) den möglichen Ausgleich verhinderte. Anschließend bestimmten die Gäste das Geschehen, ließen bis zum Pausenpfiff keine weiteren Möglichkeiten mehr zu und schossen einen komfortablen Vorsprung heraus.

Magull mit einem direkt verwandelten Freistoß und Rauch im Nachschuss nach einem vergebenen Elfmeter von Popp erhöhten. Nach dem Wechsel kam auch Innenverteidigerin Oberdorf zu ihrem ersten Länderspiel-Tor. Nach einem Eckball von Dzsenifer Marozsán traf die 17-Jährige von der SGS Essen aus kurzer Distanz. Die eingewechselte Münchnerin Linda Dallmann hatte einen Tag nach ihrem 25. Geburtstag die Chance zum 5:0, scheiterte aber an Torhüterin Katerina Samson (77.). Am Ende gelang dann aber doch noch der nie gefährdete Kantersieg.