12. Juni 2019 / 19:50 Uhr

Zweites Spiel, zweiter Sieg! DFB-Team nach Erfolg gegen Spanien auf Achtelfinal-Kurs

Zweites Spiel, zweiter Sieg! DFB-Team nach Erfolg gegen Spanien auf Achtelfinal-Kurs

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Auf dem Weg ins WM-Achtelfinale: DFB-Kapitänin Alexandra Popp gibt nach dem Sieg gegen Spanien die Richtung vor
Auf dem Weg ins WM-Achtelfinale: DFB-Kapitänin Alexandra Popp gibt nach dem Sieg gegen Spanien die Richtung vor © (c) Copyright 2019, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat bei der WM auch ihr zweites Spiel gewonnen. Sara Däbritz schoss das DFB-Team zum Sieg gegen Spanien. Nun winkt sogar die vorzeitige Qualifikation für das Achtelfinale.

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Auch ohne ihre verletzte Spielmacherin Dzsenifer Marozsan hat die deutsche Nationalmannschaft das Tor zum Achtelfinale der Frauen-WM in Frankreich weit aufgestoßen. Das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg kam vier Tage nach dem Auftakterfolg gegen China (1:0) zu einem 1:0 (1:0) gegen Spanien und könnte sich abhängig vom Ausgang der Partie zwischen Südafrika und China am Donnerstag (21 Uhr) sogar schon vorzeitig für die Runde der letzten 16 Mannschaften qualifizieren.

Aber: Selbst bei einer Vertagung des Weiterkommens und einer Niederlage im letzten Gruppenspiel am Montag in Montpellier gegen Südafrika dürfte dem DFB-Team das Achtelfinale kaum zu nehmen sein. Schließlich sind auch die vier besten Gruppendritten der Vorrunde in der nächsten Runde dabei. Vor rund 20.000 Zuschauern in Valenciennes gelang Sara Däbritz vom FC Bayern das entscheidende Tor gegen Spanien. Nachdem Torhüterin Sandra Panos einen Kopfball von Alexandra Popp nur nach vorn abklatschen konnte, grätschte Däbritz den Ball kurz vor der Pause über die Linie (42.).

Der deutsche WM-Kader für Frankreich 2019:

Dieses Team hat Trainerin Martina Voss-Tecklenburg für die WM in Frankreich nominiert. Zur Galerie
Dieses Team hat Trainerin Martina Voss-Tecklenburg für die WM in Frankreich nominiert. ©
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Voss-Tecklenburg wechselte im Vergleich zum Auftaktspiel auf drei Positionen. Neben Marozsan fehlten auch Carolin Simon und Melanie Leupolz in der Startformation. Neu unter den ersten Elf waren Verena Schweers, Lena Goeßling und Lena Oberdorf. Spaniens Trainer Jorge Vilda nahm im Vergleich zum 3:1 gegen Südafrika zwei Wechsel vor: Für Amanda Sampedro und Vicky Losada begannen Nahikari García und Silvia Meseguer.

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Diese beiden Spanierinnen hatten in der Anfangsphase gleich drei gute Gelegenheiten - allerdings unter Mithilfe der DFB-Hintermannschaft. In einer munteren Partie hatten die Deutschen ihren ersten nennenswerten Torschuss durch Giulia Gwinn in der 17. Minute, bis zur ersten guten Chance dauerte es noch rund zehn Minuten länger: Eine Flanke von Schweers klärte die spanische Keeperin Panos gerade noch vor der einköpfbereiten Svenja Huth.

Der Fußball-Sommer 2019: Von Frauen-WM bis Audi-Cup

Im Sommer stehen einige Fußball-Höhepunkte mit prominenten Protagonisten an: (von links) Alexandra Popp
 (Frauen-WM mit Deutschland), Lionel Messi (Copa América
 mit Argentinien) und Robert Lewandowski (Audi Cup mit dem FC Bayern). Zur Galerie
Im Sommer stehen einige Fußball-Höhepunkte mit prominenten Protagonisten an: (von links) Alexandra Popp (Frauen-WM mit Deutschland), Lionel Messi (Copa América mit Argentinien) und Robert Lewandowski (Audi Cup mit dem FC Bayern). ©

Im Gegensatz zum deutschen Team gelang es den Spanierinnen immer wieder, mit langen Bällen für Gefahr vor dem Tor zu sorgen, wobei Keeperin Almuth Schult viel Ruhe ausstrahlte. Dem entschiedenen Einsatz von Däbritz hatte die deutsche Elf dann die etwas glückliche Führung zu verdanken. Schwungvoll ging es auch in den zweiten Durchgang. Zunächst köpfte Nahikari García knapp vorbei, stand dabei allerdings im Abseits. Dann scheiterte Popp auf der Gegenseite ebenfalls per Kopf. In der 62. Minute parierte Panos einen Schuss der eingewechselten Klara Bühl. Im Gegenzug bremste Schweers einen spanischen Angriff in letzter Sekunde mit einem Foul und hatte Glück, dass die Schiedsrichterin die Aktion nicht als Notbremse wertete.

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