09. November 2020 / 18:42 Uhr

Dezimierter Kader beim ersten DFB-Training - Gosens, Henrichs und Stark fehlen angeschlagen

Dezimierter Kader beim ersten DFB-Training - Gosens, Henrichs und Stark fehlen angeschlagen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Joachim Löw trainierte seine Schützlinge am Montag nur im kleinen Kreis.
Joachim Löw trainierte seine Schützlinge am Montag nur im kleinen Kreis. © 2020 Getty Images
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Die deutsche Nationalmannschaft hat die Vorbereitung auf das kommende Länderspiel gegen Tschechien sowie die Nations-League-Partien gegen Ukraine und Spanien mit nur acht Spielern aufgenommen. Beim ersten Training in Leipzig fehlten im Team von Joachim Löw noch zwölf Akteure.

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Mit nur acht Spielern hat Bundestrainer Joachim Löw am Montagabend das erste Training der deutschen Nationalmannschaft vor den letzten drei Länderspielen des Jahres absolviert. Lediglich Kevin Trapp, Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Nico Schulz, Julian Brandt, Mahmoud Dahoud, Robin Koch und Neuling Felix Uduokhai waren auf dem Gelände des Bundesligisten RB Leipzig im Einsatz. Robin Gosens, Benjamin Henrichs und Niklas Stark fehlten angeschlagen. Auch die anderen neun Akteure des derzeit 20 Spieler umfassenden Kaders blieben zur Regeneration im Hotel.

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Die DFB-Elf trifft am Mittwoch in Leipzig in einem Testspiel auf Tschechien. Am Samstag steht dort auch die Nations-League-Partie gegen die Ukraine an. Dann werden auch die zuvor geschonten Manuel Neuer, Leon Goretzka, Serge Gnabry, Leroy Sané, Toni Kroos, Timo Werner und Matthias Ginter wieder zum Kader stoßen. Zum Jahresabschluss am Dienstag gegen Spanien fliegt Löw mit seiner Mannschaft unter strengen Corona-Regularien nach Sevilla.

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Löw peilt mit seiner Auswahl beim Länderspiel-Dreierpack einen erfolgreichen Jahresabschluss an. Denn dem 60-Jährigen ist bewusst, dass er in der öffentlichen Wahrnehmung vor allen an Siegen gemessen wird. Von den vergangenen fünf Länderspielen gewann das DFB-Team allerdings nur eine Partie: Im vergangenen Monat gab es ein mühevolles 2:1 in der Ukraine. "Klar, Siege wären jetzt auch wichtig. Natürlich machen wir noch jede Menge Fehler, wie man in den letzten Spielen gesehen hat. Auch spielerisch haben wir noch Luft nach oben. Fehler zu machen, ist wichtig, um die richtigen Lehren und Schlüsse zu ziehen", sagte Löw im SPORTBUZZER-Interview. Die Struktur innerhalb des Teams sieht er bereits jetzt als stimmig an.

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