24. Dezember 2021 / 15:53 Uhr

DFB spricht sich gegen erneuten Lockdown im Amateur­fußball aus

DFB spricht sich gegen erneuten Lockdown im Amateur­fußball aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Der Amateur­fußball in Deutschland kam während der Corona-Pandemie zwischen­zeitlich gänzlich zum Erliegen.
Der Amateur­fußball in Deutschland kam während der Corona-Pandemie zwischen­zeitlich gänzlich zum Erliegen. © IMAGO/Hanno Bode
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Eine komplette Unterbrechung des Spiel­betriebs im Amateur­bereich wie zu Beginn der Corona-Pandemie soll es nach Meinung des Deutschen Fußball-Bundes nicht noch einmal geben.

Bei den Vereinen würde es aus Sicht des Deutschen Fußball-Bundes mehrheitlich kein Verständnis für einen erneuten Lockdown im Amateur­fußball geben. Das haben die beiden DFB-Vizepräsidenten Rainer Koch und Peter Peters sowie die stellvertretende General­sekretärin Heike Ullrich am Heiligabend in ihrer Bilanz des Jahres 2021 unterstrichen. Die momentane Verbands­spitze verwies auf eine entsprechende Umfrage und betonte, bei aller weiterhin gebotenen Vorsicht habe speziell der organisierte Fußball als Freiluft­sport mit seinen Hygiene­konzepten nachgewiesen, keine Risiko­quelle zu sein.

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Zudem sei die Unterstützung für die Impf­kampagne des DFB laut einer Umfrage hoch, die Impf­quote im Fußball sei höher als in der gesamten Bevölkerung in Deutschland. Der DFB und seine Landes­verbände würden sich auch im neuen Jahr dafür einsetzen, dass sich alle Aktiven sowie Zuschauerinnen und Zuschauer möglichst impfen ließen. Der Fußball trage dank seiner starken Vereins­struktur und der Möglichkeit, die Gesundheit durch Bewegung zu fördern, zur Eindämmung der Pandemie bei, hieß es weiter.

Beim DFB wird im kommenden Jahr ein neuer Präsident gewählt. Seit dem Rücktritt von Fritz Keller wird der Verband interims­mäßig von Koch und Peters geführt. Peters will auf dem außerordentlichen Bundestag am 11. März 2022 für das Präsidenten­amt kandidieren. Neben dem ehemaligen Aufsichtsrats­chef der Deutschen Fußball Liga will sich auch Mittel­rhein-Verbands­chef Bernd Neuendorf als Vertreter der Landes- und Regional­verbände zur Wahl stellen.