18. März 2019 / 06:54 Uhr

Grindel stellt DFB-Abschiedsspiel für Boateng, Müller und Hummels in Aussicht - Vertrauen in Löw

Grindel stellt DFB-Abschiedsspiel für Boateng, Müller und Hummels in Aussicht - Vertrauen in Löw

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jerome Boateng, Thomas Müller und Mats Hummels können nach dem Vorschlag von DFB-Präsident Reinhard Grindel wohl noch auf ein letztes Länderspiel in der deutschen Nationalmannschaft hoffen.
Jerome Boateng, Thomas Müller und Mats Hummels können nach dem Vorschlag von DFB-Präsident Reinhard Grindel wohl noch auf ein letztes Länderspiel in der deutschen Nationalmannschaft hoffen. © dpa
Anzeige

Bekommen die aussortierten Weltmeister Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller jeweils doch noch ein letztes Länderspiel? DFB-Präsident Reinhard Grindel hat dem Bayern-Trio nun ein Abschiedsspiel in Aussicht gestellt.

Anzeige
Anzeige

DFB-Chef Reinhard Grindel hat dem von Bundestrainer Joachim Löw aussortierten Bayern-Trio ein Abschiedsspiel in der Fußball-Nationalmannschaft in Aussicht gestellt. "Ich würde jetzt vorschlagen, dass sich mal alles setzt. Und wenn dann sich die Situation ergibt, dass die Spieler von uns verabschiedet werden möchten, dann werden wir das in einer angemessenen Form tun. Aber das hat sicherlich noch seine Zeit", sagte Grindel in der Sendung "Blickpunkt Sport" des Bayerischen Fernsehens am Sonntagabend.

So begründete Löw die Ausbootung von Hummels und Co.

Löw hatte vor knapp zwei Wochen den Ex-Weltmeistern Thomas Müller (29), Mats Hummels (30) und Jérôme Boateng (30) überraschend mitgeteilt, dass er künftig nicht mehr mit ihnen im Nationalteam plane. Dies war beim FC Bayern und den Spielern selbst auf Kritik gestoßen. Müller und Hummels hatten geäußert, dass für sie eine Rückkehr in die DFB-Elf trotz der Ausbootung nicht ausgeschlossen sei. "Aufgrund der Leistungen und Ergebnisse im vergangenen Jahr war es unumgänglich, gewisse Veränderungen vorzunehmen", begründete Löw seine Entscheidung auf der Pressekonferenz zur Kader-Nominierung am Freitag.

Mit neuen Rückennummern: Der DFB-Kader für die Spiele gegen Serbien und Holland

Tor: Manuel Neuer (FC Bayern München) Zur Galerie
Tor: Manuel Neuer (FC Bayern München) ©
Anzeige

Zuletzt sagte Grindel über Löws Vorgehen bei der Ausbootung von Hummels und Co.: "Ich glaube, dass es klug gewesen wäre, schon am Dienstag, am Tag der Entscheidung, im Rahmen einer Pressekonferenz persönlich einerseits die Wertschätzung für die Spieler deutlich zu machen, andererseits der Öffentlichkeit zu vermitteln, warum man jetzt einen anderen Weg gehen will, so überzeugend wie er das in seiner Pressekonferenz gemacht hat", sagte der DFB-Präsident im "Aktuellen Sportstudio" beim ZDF.

Grindel vertraut Löw: "Bringt alle Qualitäten mit, um den Umbruch zu gestalten"

Jetzt wies Grindel aber den Eindruck zurück, dass sich sein Verhältnis zu Löw zuletzt verschlechtert habe. "Wir haben keine unterkühlte Atmosphäre, sondern im Gegenteil, er hat die volle Entscheidungsfreiheit in sportlichen Angelegenheiten“, sagte Grindel. "Bei uns ist alles in Ordnung."

Mehr zur Ausbootung des Bayern-Trios

Dem bis 2022 an den DFB gebundenen Löw spricht Grindel sein Vertrauen aus: "Jogi bringt alle Qualitäten mit, um den Umbruch zu gestalten", sagte Grindel am Sonntagabend. Der Verbandschef formulierte aber auch eine klare Vorgabe und Erwartungshaltung an Löw, der nach dem WM-Debakel und dem Abstieg in die zweite Liga der Nations League 2018 den Verjüngungsprozess des Nationalteams vehement forcieren will. "Wir wollen uns souverän für die EURO 2020 qualifizieren. Und ich denke, wir werden dann auch eine Mannschaft haben, die um den Titel mitspielen kann", sagte Grindel

Internationale Pressestimmen: Jogi Löw wirft Müller, Hummels und Boateng aus dem DFB-Team

Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng ereilt das gleiche Schicksal: Die drei Weltmeister des FC Bayern gehören nicht mehr zum DFB-Team. Der SPORTBUZZER zeigt, wie die internationale Presse darauf reagiert. Zur Galerie
Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng ereilt das gleiche Schicksal: Die drei Weltmeister des FC Bayern gehören nicht mehr zum DFB-Team. Der SPORTBUZZER zeigt, wie die internationale Presse darauf reagiert. ©
Mitmachen: #GABFAF-Adventskalender

Bundesliga-Tickets, Fußballschuhe, signierte Trikots und vieles mehr: Trage Dich hier ein und gewinne einen der 24 Preise. (mehr Infos)




Klicke hier Weiter und dann auf der nächsten Seite Absenden - und Du hast die Chance auf jeden der 24 Preise.

ANZEIGE: 50% auf alle JAKO Artikel! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN